Ardèche-Tour 2016 - TCS-Motorradgruppe

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TCS-Wochentour Ardèche 2016 vom 4. bis 11. Juni 2016

Bericht einer Sozius - Mitfahrerin
 
Schon ist es wieder soweit und die TCS - Motorradgruppe startete zu einer Tourenwoche
 
(wir waren doch erst in Sardinien ?????)
 
21 Motorräder, davon 4 mit Sozius
 

3.6.16:

 
Andi, Yvette, Bio, Rolf, Fritz, Franz und meine Wenigkeit fuhren einen Tag früher, durch den franz. Jura auf herrlichen flachen und Kurvenreichen Strecken, schönen Gegenden bis zu unserem Hotel in la Chaux-du-Dombief.      
 
4.6.16:
 
Weiterreise von uns 7, an Lyon vorbei in die Ardèche Gegend.
Danke Andi für die schöne Tour…

16 Mitglieder fuhren morgens früh los von der Raststätte in Pratteln um die 543 Km unter die Räder zu nehmen. Später stiessen bei einer Raststätte an der Autobahn noch zwei liebe Berner dazu.
 
Da diese Fahrt praktisch nur auf der Autobahn stattfand, waren dann alle froh, endlich in Thueyts im Hotel Les Marronniers, angekommen zu sein.
 
Nach dem Zimmerbezug und dem ersten Apéro gab es um 1900 Uhr das Abendessen.
 
Die 7 Abendessen die wir geniessen durften waren Extraklasse und immer mit speziellen Überraschungen super gut. Danke an die tolle Küchenmannschaft!!
 
 
5.6.16
 
Tour 4 Ardéche: 233 km
 
           Thueyts - Col du Benas  - Col du Fontenelle - St.Martin d’Ardéche -
 
           Pont d’Arch - Thueyts

Durch Wunderschöne Gegenden fuhren wir kurvenreich der Gorges d’Ardéche entgegen.
 
Am Wegesrand blühte schon der Gingster in seiner vollen goldgelben Pracht. Es duftete intensiv so dass es einem fast Schwindelig wurde.
 
Freie Fahrt ab St. Martin in die Ardèche Schlucht, wo man von weit oben herrliche Aussichtspunkte geniessen konnte und um zu Fotografieren. ca. 40 km lang ist diese berühmte Schlucht wo mit der schönen Aussicht auf den Pont d’Arch endete. Wer noch nie in dieser Gegend war der hat etwas verpasst. Einfach schön!!!!
 
Dort wollten wir uns in einem Restaurant verpflegen, aber denkste, es gab nur ein Eis…..
 
Es war eine schöne Fahrt die sicher allen in Erinnerung bleiben wird.
 
 
6.6.16
 
 
Tour 1: N102:  237  km, mit Picknick
 
 
          Thueyts - Le lac d Issarlés - Sainte – Eulalie  - Antrigues - Thueyts
 
 
Man für durch schöne Wälder, Täler, Städtchen und Ortschaften wo es blühte und grünte. . .
 
Laut Max gibt es Ginsterbüsche hoch hinauf, wie bei uns die Alpenrosen, und es stimmt, soweit das Auge reicht, ganze Felder in Gelb.
 
So ging auch dieser schöne Tag zu Ende und Mann/ Frau genoss den Abend.
 
 
7.6.16

Freier Tag:

Ein paar wagemutige nahmen morgens früh die Tour 8 in A ngriff: 393km lagen vor Ihnen. Wobei der Mont Aigoual 1567m ü. M. das Ziel war.

Mann soll von da eine Fernsicht haben bis ans Mittelmeer, zu den Alpen und Pyrenäen.
 
Es war eine lange aber schöne kurvenreiche Tour und alle waren froh aber müde wieder im Hotel zu sein. Aber bei einem kühlen Bier und Mineral war die Tortur vergessen…..

Eine weitere kl. Gruppe fuhr durch schöne Landschaften der Loire-Quelle entgegen. Die beiden Vulkanberge Mont Gerbier de Jonc und Mont Mézenc, sind in Frankreich ein Begriff, weil hier die Loire entspringt. Die Quelle entspringt im Eingangsbereich eines Souvenierladens. Bei uns würden sie Eintritt verlangen. Unterwegs gab es dann noch ein kräftiges Gewitter, aber wir waren da in einem kl. Restaurant im trockenen. Diese Tour war etwa 150 km lang.

Kanu und Bootfahren auf der Ardèche: Extra Bericht von Marcel….

Weitere genossen einfach den freien Tag und unternahmen Spaziergänge, schwammen im Pool usw.

Da es in Thueyts auch Gewitter gab wurde unser Fritz fast davon gespült..!
 
Nach dem Essen versuchten sich noch einige beim Boule-Petanque-Spiel zu schlagen, aber auch Anfänger haben Glück. ha ha ha…
 
8.6.16
 
Tour 6: Villefort: 319 km mit Picknick

 Thueyts – Rosières - les Vans – Genolhac - Pont de labeaume - Thueyts
   
 
Kurvenreich ging die Fahrt lange durch Wälder bevor man wieder den Himmel erblickte. Rebenhaine, Felder mit Kühen wechselten sich ab mit verschiedenen kl. Weilern. Schlaufe um Schlaufe nahm man unter die Räder bis dann in einem Waldstück das Picknick eingenommen wurde. Rechts von der Strasse der Pipi Platz. Nach dem Essen fuhren ein paar zurück ins Hotel, aber Unterwegs gab es dann noch Kaffee und Eis.
 
Die Vergifteten Motorrädler machten noch ein paar km mehr, bevor sie wieder zu Hause waren.
 
Jeden Abend gab es viel zu Berichten von den Touren, dem Navi das funktionierte oder auch nicht, neuen Pneus und vieles mehr….
 

 
9.6.16
 
 
Tour 3: Col Bauzon:  240 km auch mit Picknick
 
 
 Thueyts - la Palisse - St. Cirgues - la Bastide in Luc - Col de Meyrand (1371m) - Col de la Cr.de Bauzon  - Col de la Chavade - Thueyts
 
 
Diese schöne Fahrt führte die Teilnehmer auf verschiedene Berghöhen. Und überall wieder der Gingster der beim Mittagshalt sehr stark duftete. (Kopfweh Alarm.)
 
Auch heute kamen ein paar wenige früher ins Hotel um sich noch auszuruhen für die zwei Heimreisetage…
 
Der Rest genoss nochmals das Kurvenfahren durch die schöne Ardèche-Landschaft .
 
Leider war dies auch unser letzter Abend in Thueyts, darum gab es auf dem Dorfplatz vor dem Hotel ein Apéro vor dem Abendessen: Sekt und verschiedene Häppchen.
 
An dieser Stelle möchte ich dem ganzen Hotelteam danken für die gute Betreuung und dass sie uns so Verwöhnt haben mit dem guten Essen. Danke, Danke, Danke..
 
 
 10.6.16
 
 
Heimreise Teil 1:  292 km von Thueyts nach Champéry
 
 
Um 8.30 Uhr ging es los und wir nahmen die zweitletzte Etappe der Reise in Angriff. am Anfang viele Felder bis es dann doch langsam in die Berge ging. Schöne Passfahrten mit Kurven, enge Schluchten mit überhängenden Felsen und Tunnels wechselten sich ab bis Champéry wo uns das Ibis Hotel willkommen hiess.
 
Abendessen in einem Buffalo-Grill-Steak-Restaurant. Sehr gut….

11.6.16
 
Heimreise Teil 2:   363 km  Champéry - Pratteln

um 9.00 Uhr fuhren wir vom Hotel los um über kleinere Pässe die Schweizergrenze zu erreichen. Da wir immer schönes Wetter hatten ausser mit 2-3 kl. Gewitter sah der Himmel in Richtung Heimat nicht rosig aus. Somit wurden schon vorher die Regenkombis und Anzüge grösstenteils angezogen.
 
Bis dahin blieb es Trocken aber in der schönen Schweiz begrüsste uns ein kräftiger Regen auf der Autobahn in Richtung Bern.
 
Bei der Raststätte Estavayer stiessen dann noch diejenigen dazu, die eine Fahrt durch den Jura machen wollten. Zum Teil Tropfnass (gäll Bio) nahmen alle ein warmes Essen zu sich und wärmten sich auf.
 
Danach wollten alle so schnell als möglich nach Hause. Es blieb sogar trocken bis kurz vor Pratteln, na ja!!!!

Es war eine eindrückliche, kameradschaftliche Tourenwoche die viel zu schnell vorbei ging..

Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren zwei tollen Toureneiter Bruno und Olivier bedanken. Für die schönen Touren und ihre Arbeit im Vorfeld. Auch danken möchten wir Ursi, die immer präsent war und uns mit der Sprache behilflich sein konnte.

L.L.
 
 
 
 

Spass auf der Toboggan

Thueyts, Dienstag, 7. Juni 2016

Um es gleich vorweg zu nehmen: Toboggan ist weder eine japanische noch eine französische Motorradmarke. Es ist eine Rutschbahn, eine glissoire. Doch beginnen wir von vorn.

Bruno S. hat uns den Tipp gegeben, eine Fahrt auf der Ardéche zu machen. Und da der Fluss unserer Tourenwoche den Namen gegeben hat, fanden wir, eine Kanufahrt gehöre einfach zum Programm. Bruno E. und Andi haben im Internet recherchiert und die nötigen Infos für die Bootsmiete gefunden. Da am Ruhetag alle Teilnehmer ihre Aktivitäten selber bestimmen konnten, packten wir am Dienstagmorgen unsere Badehose und die Sonnencrème ein. Nach einer rund einstündigen Fahrt über den Col de la Croix de Millet, welcher die Orte Jaujac und Largentière miteinander verbindet, erreichten wir Sampzon in der Nähe von Ruoms. Die Ardèche ist hier schon recht breit, im Gegensatz zum Oberlauf bei Thueyts.

Nachdem unsere Maschinen geparkt und unsere Klamotten an der Reception deponiert waren, benötigten wir einen Drink in der nahegelegenen Bar. Anschliessend ging es zum Briefing: Etwas erstaunt erfuhren wir, dass wir auf unserer 15 km langen Flussfahrt fünf Rutschbahnen und drei Stromschnellen zu bewältigen hatten, und dies ohne Guide! Mit höchster Konzentration versuchten wir, uns die Anweisungen und Tipps anhand von Fotos und Skizzen zu merken. Die Platikfässchen mit den persönlichen Utensilien und dem Lunch unseres Hotels schnallten wir auf die Boote und stachen mutig in See: Yvette und Andi mit einem Kanu und Urs, Bruno und Marcel mit je einem Kajak. Schon bald versperrte uns das erste Kleinkraftwerk den Weg mit einer Staustufe. In der Mitte war eine circa 1 Meter breite und 10 Meter lange Rutsche. Hier galt es hinein zu fahren, das Paddel hoch zu stemmen und ungefähr 4 Meter weiter unten zu landen. Bravo, alle hatten den ersten Härtetest geschafft! Bald folgte die nächste Staustufe und Urs fand, diese Toboggans seien ja „peanuts“. So fuhr er rückwärts die Rutsche runter. Dumm nur, dass am Ende der glissoire noch ein Sprung ins Becken folgte: Klatschnass überstand er das Abenteuer jedoch ohne zu kentern. Es folgten ruhigere Abschnitte und wir begannen, uns richtig zu entspannen. Vögel, Fische, Zeltplätze, eine herrliche Natur mit markanten Felsen begegneten uns auf unserer Fahrt. Alsbald knurrte der Magen und wir machten auf einer Sandbank Mittagspause. Gierig bissen wir in die saftigen Sandwiches, gestrichen von unserer Madame des Hotels Les Marronniers. Nun galt es, die drei Stromschnellen zu meistern: Links am markanten Felsen vorbei, dann mit aktivem Rudern und schneller als das Fliesswasser durch die zweite Passage. Die letzte Hürde wurde uns als die schwierigste angekündigt und war es auch: Drei Boote der „Bananengruppe“ kenterten und landeten Kiel oben im Becken. Wir stiegen oberhalb der Stelle aus, beobachteten, diskutierten und suchten die richtige Linie. Und es zeigte sich: Motorradfahrer mit dem Blick für die Ideallinie und der Fähigkeit für die richtige Balance reüssieren auch im Kanu! Quasi als Arc de Triomphe empfing uns der bekannte Pont d’Arc: Der Fluss fliesst unter einem riesigen Felsentor durch. Wir kühlten uns mit einem Bad in der Ardèche und waren stolz und froh über die geglückte Fahrt.

Was heute noch bleibt, ist ein Stück Sonnenbrand und die Erinnerung an einen tollen Tag!
Marcel Bussinger

Last update: 08.10.2017
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