August.Tour 2014 - TCS-Motorradgruppe

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August-Tour vom Samstag 2. August 2014 - über Stock und Stein


Es ist noch früh, so 8 Uhr, ein kleines Grüppchen unverwegener Töfffahrer treffen sich am Feuerwehrmagazin in Kaiseraugst. So wenige? Kann es sein, dass die Tour eigentlich abgesagt ist? Auch unser Präsi und Tourenleiter ist nicht zu sehen. Hätte man einfach das schlechte Wetter schlechtes Wetter lassen können, sich umdrehen und weiter schlafen? Kurz doch noch zur Sicherheit auf’s TCS-Natel angerufen und nein, die Tour findet statt. Und zeitgleich düst auch Bio auf seiner BMW an. Er hat noch den Wetterradar gecheckt und es sollte trocken bleiben. Ja, als würde sich Petrus daran halten…..
Aber wir fahren los, zuerst via Autobahn Richtung Luzern, Ausfahrt Buchrain, dann geht’s weiter bis Küssnacht am Rigi, wo wir in «unserem alten Eröffnungstour-Halt» im «Seehof du Lac» anhalten. Nach einer ausgiebigen Znünipause drängt es uns alle wieder weiter. Es liegen noch ein paar Kilometer vor uns, und die würden wir am liebsten trocken verbringen. Dem See entlang fahren wir via Weggis, Schwyz, Ibereregg bis Oberiberg, wo wir schliesslich Richtung Kirche fahren. Vor der Kirche biegt ein kleiner Weg ab, der mehr wie ein Weide- oder Wanderweg aussieht. Spätestens beim Fahrverbot habe ich mir ernsthaft überlegt, ob ich da wirklich noch nachfahren soll…. Aber wie wir’s haben bei uns: Fährt einer «Falsch», fahren alle mit. Und als Vize sollte man seinen Chef ja auch stützen. Die Strasse war mehr ein Wanderweg, mit Gras, Moos und anderen von der Weide auf die Strasse gespülte rutschige – sagen wir – Gegenstände darauf. Vorsicht war angebracht. Oben im Alprestaurant «Schlipfauweid» angekommen ist uns a) warm vom konzentrieren und b) steht der Traktor noch da…. Aber irgendwie bekommen wir alle 9 Maschinen, 7 Männer, 2 Frauen, 1 Sozia, 1 Selberfahrerin dann doch ins Restaurant, wo wir vorzügliche Steaks mit frischem Risotto oder eine knusprige Rösti geniessen. Die Sicht über’s Tal ist genial, und wir sehen auch schon wieder Regenwolken. Nur nicht auf dem Weg runter, bitte!
Nach dem Essen hat es nur noch kurz aber heftig geregnet. Beim Nachmittagspäuschen hat’s schon wieder aufgehört und am Schluss war es sogar noch richtig sonnig und fast heiss. Und in der Hitze haben wir dann noch beim Gartencenter Zulauf angehalten und sind alte Dampfloken anschauen gegangen. Via Staffelegg, Wölflinswil, Rothenfluh verabschieden wir uns in Gelterkinden. Wer mag, kann noch mit Bio weiterfahren, aber ich glaube, die meisten sind nach Hause gefahren.
Kilometermässig mit 281km (plus ou moin) war die Tour lange, aber landschaftsmässig einfach ein Bijoux! Ich bin froh, habe ich den Kampf gegen mein Kopfkissen gewonnen und bin in den Sattel gestiegen!
Danke an den Tourenleiter und alle, die mitgefahren sind!

Eure Ex-Sozia und «Vicepresidentin» Ursi


Route: Routenplan
- GPX-Daten - GDP-Daten


Last update: 08.10.2017
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