Eröffnungstour 2011 - TCS-Motorradgruppe

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Eröffnungstour vom 1. Mai 2011


Jura-hin- und Elsass-zurück-Tour.

Tourenleitung:
Markus Dürrenberger

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Berichte von der Eröffnungstour


Der Vormittag - von Andi Fischer
Es brauchte mehr als 3 Mal alle Finger beider Hände, um die Anwesenheitskontrolle durchzuführen (das heisst aber keinesfalls, dass die Organisatoren nicht ohne ihre Finger zählen können). Es wurden zwei Gruppen gebildet. Eine von Markus und eine von Max angeführt. Die Eröffnungstour war schon immer ein beliebter Anlass,  um die Winterpause definitiv abzuschliessen und gemeinsam die neue Saison einzuläuten. Auch wettermässig sah es an diesem 1. Mai voll und ganz nach Töffsaison aus. Mit einem Zeitabstand von 10 Minuten starteten die zwei Gruppen in Richtung Gempen, Oberbaselbiet und via Langenbruck, Balsthal hinauf in die Anfahrt zum Scheltenpass. Das schöne, sonnige Wetter hatte über die doch noch recht frischen Temperaturen hinweggetäuscht. Ein heisser Kaffee, Tee oder Schoggi und ein Platz an der Sonne im Garten des Restaurants Grundental liessen die ausgekühlten Finger und andere Körperteile aufwärmen. Bitte keine entsprechenden Kommentare. Der Autor muss nicht daran erinnert werden, dass es ja auch Töffs mit Pfötliwärmer oder Heizungen für andere Körperteile gibt. Die Fahrt ging weiter über den Schelten, durch die wunderschönen Gorges du Pichoux, am Kloster Bellelay vorbei und via Saignelégier auf französichen Boden. Von Dorf zu Dorf bis nach Indevillier, von wo eine kleine Strasse zurück in die Schweiz an den Doubs runter führt. Die Strasse wird von der Land- und Forstwirschaft genutzt und sieht entsprechend aus. Wenn hier nicht ein Schild mit "Suisse"  stehen würde, man würde wahrscheinlich wieder umkehren. Beim alten Zollhaus - heute Restaurant - führte die enge Strasse zu den grünen Wiesen an den Doubs.

Der Mittag - von Ursi Meier

Ja, und genau diese Strasse führte zur Verwunderung. Sind jetzt die Wanderer falsch oder wir Töfffahrer? Wir haben uns gegenseitig etwas verwundert angeschaut, dem Doubs entlang. Und auch der Familie, die schon am Platz am grillen waren, dürfte es im ersten Moment etwas mulmig geworden sein, als sie die ganzen grossen, lauten Maschinen mit diesen fies aussehenden Motorradfahrer drauf ankommen sahen. Aber nachdem wir alle vorbildlich parkiert hatten, die Helme ab und das Lunchpäckli draussen hatten, haben wohl auch sie aufgeatmet. Am Bänkli, auf Decken und Militärplachen haben wir dann das mitgebrachte Mittagessen in der Sonne und im Halbschatten zusammen mit der Motorfreien Ruhe genossen. Es war richtig gesellig und sommerlich. Da konnten auch Käfer, Fliegen und fehlende getrennte Toiletten die Stimmung nicht trüben. Wiederum 10 Minuten vor der Gruppe zwei machte sich dann die erste Gruppe bereit und schwupp, so plötzlich wie wir gekommen sind, so plötzlich waren wir - ohne Spuren zu hinterlassen - wieder weg.

Der Nachmittag - von Niggi Bastian

Die nachmittägliche Fahrt zu unserem "Zvierihalt" in Saint Ursanne verlief für einige Teilnehmer (ich inklusive) ziemlich spannend; immer mit einem Auge auf der Tankanzeige und mit dem anderen Auge auf der Strasse fuhren wir bei immer noch schönem Wetter Richtung Bonfol, wo der "reguläre Tankstopp" von der Tourenleitung eingeplant war.  Als wir aber in Saint Ursanne eintrafen, nutzten einige Teilnehmer die Gelegenheit und machten noch schnell einen Besuch bei der örtlichen Tankstelle. Beim Zurückfahren zum Restaurant bekomme ich die ersten Tropfen auf die Nase und schon bald fängt es an zu regnen. Strategisch geschickt ziehen wir uns in Innere des Restaurants zurück, wo es erfreulich viel Platz hat. Grinsend wird die erste Gruppe animiert, doch nun den Heimweg anzutreten. Während wir uns gegenseitig aufziehen, hört es auf zu regnen und nun verabschieden sich die ersten Teilnehmer von der Gruppe, da sie noch anderen Verpflichtungen nachkommen müssen. Auch wir machen uns nun auf zur letzten Etappe. Dass Roberto R. (ganzer Name der Redaktion bekannt) den Seitenständer seiner Yamaha FJR (ganzer Töffname der Redaktion bekannt) in einen Hundehaufen gestellt hat, sei hier besser verschwiegen. Ebenfalls möchte ich nicht erwähnen, dass auch Robertos Fuß bei dem Versuch, seinen Töff aus der Schei… zu ziehen  ebenfalls im Haufen landete. Das alles ist also gar nie passiert. Da die Strassen nun etwas feucht waren, schlug die Gruppe ein gemütliches Tempo an, das sich aber aufgrund der abtrocknenden Strasse doch zügig steigerte. So kamen wir doch schnell in Bonfol an, wo dann die letzten Motorräder betankt wurden. Amüsiert lese ich einige lustige Ortsnamen wie Bisel (heißt wohl übersetzt Pinkelpause), Schwoben (…und das in Frankreich) und Knoerringe (wo Gerüchten zufolge BMW eine neue Produktionshalle erstellen will *lach*).
In Folgensbourg machten wir noch einen Kaffeehalt, wo man gegenseitig die Tour noch mal Revue passieren lassen konnte und sich dann langsam voneinander verabschiedete. In kleinen Gruppen wurden verschiedene Wege Richtung Domizil eingeschlagen und so ging für alle eine wirklich tolle Tour zu Ende.

Fotos von Max Favre
Fotos von Andi Fischer
Last update: 08.10.2017
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