Herbst-Tour 2014 - TCS-Motorradgruppe

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Herbst-Tour 2014 vom Samstag, 13., bis Sonntag, 14. September 2014

Bericht von Catherine Bastian

Samstag 13.September 2014

Nach einem fast sommerlichen Septemberanfang konnte ich mich schon richtig auf die Herbsttour freuen. Leider kippte das Wetter am Freitag, so dass ich beschloss, mein Innenfutter und die Cortex-Membrane in die Jacke einzufädeln.
Als ich am Samstag früh sah, dass es noch trüb und nass war, zog ich auch noch die Regenhose über die Motorradhose. In Laufen fing der Nieselregen an. Bei der Begrüssung und dem Briefing durch Andi F. begannen die Wolken zu drücken. Die 11 Motorräder und 16 Mitglieder wurden langsam nass. Joe's Aussage, in Delémont sei es trocken, überzeugte viele Kolleginnen und Kollegen, so dass sich nur wenige «trockener» anzogen. Leider bewahrheitete sich diese Aussage nicht. Bis zum Znünihalt am Mont Crosin wurden wir mehr nass als trocken. Die Strecke verlief sehr gespenstisch durch den nebligen Jura, teilweise wusste ich nicht mehr wo ich war, obwohl ich diese Strecke schon öfters gefahren bin. Manchmal war es nicht der Nebel, der die Sicht einschränkte, sondern das beschlagene Visier!
So kam uns der Znünihalt sehr gelegen. Die Terrasse lud zwar zum Verweilen ein, trotzdem zog es die ganze Schar in die warme und trockene Stube.
Ein warmes Getränk und Gipfeli stärkten uns.  Als wir etwa 45 Minuten später zu den Motorrädern kamen, schien die Schlechtwetterfront vorbei gezogen zu sein. Bruno kam auch gerade mit seinem Motorrad angefahren und wir konnten komplett weiterfahren. Kurz vor La Chaux-De-Fonds war die Strasse endlich trocken und die Sicht ideal. Es folgte eine kulinarische Strecke mit besonderen Ortschaftsnamen: La Sagne, Brot-Plomboz/Dessus und Vuiteboef.  Andi hatte das Timing so gut geplant, dass wir unterwegs sogar den Start eines Autocross-Rennens bestaunen konnten.
Gegen Mittag verliessen wir den Jura und fuhren zum Neuenburgersee. Die Temperaturen stiegen stetig an und die Sonne zeigte sich immer öfters zwischen den Wolken und dem Nebel. Leider war der schöne Aussichtspunkt mitten in einer Nebelschwade, so dass wir die Aussicht nur erahnen konnten.
In Yverdon-Les Bain genossen wir dann im Strandrestaurant ein warmes Mittagessen. Der Wind, der die Wolken vertrieb war ziemlich heftig und wir genossen das Essen im Restaurantinnern. Nach der ausgedehnten Mittagsrast konnten nun alle ihre Regenklamotten verstauen und wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein weiter Richtung Freiburg. Schön, was man alles im Herbst sehen kann: frisch gepflügte Äcker, Strohballen, Wasserbüffel, Angus-Rinder usw. Hinzu kommt noch, dass bei diesem Wetter das Töfffahren noch mehr Spass macht.
Nachdem wir Fribourg verlassen hatten und uns dem Gantrisch-Gebirge näherten, wurde eine schwarze Wolke über uns immer grösser. Irgendwann war dann die Sicht wieder fast wie beim Start unserer Tour und ich erwartete schon die nächsten Regentropfen. Doch die blieben glücklicherweise aus. Die Abendstimmung war grandios, denn zwischen den Wolken schien teilweise die Sonne in die Täler.
Um 17.30 Uhr kamen wir dann nach der Umfahrung des Gurnigels beim Berggasthof  Gurnigelbad an. Nachdem wir alle die Zimmerschlüssel bekommen hatten, verschwanden wir für kurze Zeit in unseren Zimmern.
Als alle um 19 Uhr wieder im Speisesaal waren, konnte man kaum sein eigenes Wort verstehen, da ein paar Bauern nach ihrem «Alpabzug» eine Kleinigkeit tranken und ebenfalls feuchtfröhlich miteinander palaverten. Als dann der Hauptgang um 19.45 Uhr serviert wurde, war es dann wieder fast still: Die Bauern waren nach Hause gegangen und die Töfffahrer hatten einen vollen Mund!
Kurzrückblick des ersten Tages: Es war ein abwechslungsreicher, schöner und nicht zu heisser Tag gewesen.

Sonntag 14. September 2014

Bei strahlendem Sonnenschein durften wir um 7.45 Uhr das Frühstück geniessen. Die Motorräder waren zwar vom Morgentau etwas feucht, doch die Sonne schien schon kräftig. Pünktlich zur verabredeten Zeit fuhren wir los. Zwei Motorradfahrer hatten sich noch verspätet, doch die Gruppe wollte nicht warten. Wir hofften, dass wir uns später wieder treffen würden (dank GPS und Routenplaner). Nachdem wir den Gurnigel wieder kreuz und quer umfahren hatten (es gab da noch andere Strassen, die wir am Vortag noch nicht befahren haben) trafen wir die Nachzügler. Die gewählten Routen waren sehr schön und kurvenreich. Leider gab es etwas mehr Gegenverkehr wie am Vortag.
Nach gut einer Stunde und vielen Kurven mehr, machten  wir in Wattenwil bei einer Bäckerei Halt und bestellten Getränke auf der Terrasse. Die Sonnenstrahlen taten gut und wir genossen das Beisammensein. Als wir weiterfahren wollten, wurde bei einem Töff festgestellt, dass man wohl vergessen hat, mit einem fahrtüchtigen Fahrzeug an die Tour zu kommen. Der Teilnehmer entschied nach kurzer Diskussion die Tour vorzeitig zu beenden. Der Rest fuhr unterdessen weiter Richtung Jaunpass. Im Simmental war grosses Verkehrsaufkommen und wir bangten schon um die schöne Passstrasse. Zum Glück fuhren nur wenige Verkehrsteilnehmer den Jaun hinauf und wir konnten den Kurvenspass geniessen.
Die sonnige Landschaft war wunderschön und es gab wieder viele Haustiere zu sehen: Schweine, viele verschiedene Kühe, Rinder, Esel, Hühner und Lamas – um nur nochmals ein paar genannt zu haben.
Wieder im Flachland ging's zuerst etwa 30 km auf der Autobahn Richtung Norden. Danach fuhren wir durch grosse Gemüseanbauflächen bis wir etwas hungrig im kleinen Ort Gümmenen unsere Motorräder im Hof des Restaurants Kreuz abstellten. Dort konnten wir Leckeres à là Carte bestellen und nach längerer Wartezeit auch essen.
Mit vollem Bauch nahmen wir dann noch den letzten Teil unserer Tour unter die Räder. Schon bald begannen einzelne ihre eigene Rückreise anzugehen und das Grüppchen schrumpfte langsam zusammen.
Via Balsthal und Langenbruck kurvten wir bis Oberdorf und verabschiedeten uns dort voneinander.

Lieber Olivier und Andi, dies war eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Tour. Ich danke Euch für das Planen und Durchführen.

Eure Aktuarin Catherine

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Tourbeschreibung:
Die Tour führt
e uns am Samstag durch den Jura bis auf den Gurnigel im Kanton Bern.
Übernachtet wurde im Hotel Gurnigelbad(www.gurnigelbad.ch)
Am Sonntag führt
e uns die Route über die Freiburger Alpen zurück nach Basel

Tourdaten:
Roadbook
- gdp-Daten - gpx-Daten

Tourenleitung:
Andi Fischer und Olivier Kuster



Fotos von Andi Fischer
Last update: 08.10.2017
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