Junitour 2012 - TCS-Motorradgruppe

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Junitour vom Sonntag, 24. Juni 2012

Bericht von Rolf Löhrer

Die Wetterprognosen für den 25 Juni waren sehr gut und das Programm versprach einige Leckerbissen, weshalb ich einigermassen erstaunt war, dass nur etwa 20 Motorräder den Weg zu unserem Treffpunkt in Kaiseraugst fanden. Es sollte nämlich ein Tag mit einigen Überraschungen werden.

Beim kurzen Briefing wurden wir über den neusten Stand des Tagesablaufs der Junitour orientiert. Los ging’s auf der Autobahn bis zum Bareggtunnel, dann durch‘s Zürcher Oberland und Äugstertal zum Türlersee. Alle die sich auf den Kaffee am Türlersee gefreut hatten wurden enttäuscht. Für Markus (Bio) aber kein Problem. Er hat würdigen Ersatz gefunden in einem Gasthof in dem wir auch zur frühen Morgenstunde willkommen waren und speditiv bedient wurden. Zu diesem Zeitpunkt sind der Pfyffemarkus mit Oldtimer-Seitenwagen und ein Gast aus Zuchwil auf einer Oldtimer-Honda zu uns gestossen.
Nach der Kaffeepause fuhren wir in zwei Gruppen. Andi leitete die «zügigen» die «gemütlichen» wurden vom Oldtimer-Seitenwagen (Pfyffe-M) angeführt. Bei besten Bedingungen fuhren wir durch die zauberhafte Gegend dem Albis und Hirzel entlang über Pfäffikon – Seedamm Richtung Wattwil nach Nesslau (Toggenburg). Diese Strecke bietet dem Auge immer wieder Sehenswertes, ob wohl die schneebedeckten Alpen teilweise im Dunst verschwanden.

Am Mittagessen auf der Terrasse des Gasthofs Sternen in Nesslau konnte nichts ausgesetzt werden, speziell zu empfehlen für Leute mit viel Appetit. Denn heute wird üblicherweise nicht mehr nachgeschöpft. Ich hatte das Glück neben dem Gast aus Zuchwil zu sitzen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, als er uns von seinen Töffs erzählte. Er ist stolzer Besitzer von 30 Motorrädern. Als «noch nicht Pensionär» braucht es einiges an Organisation und Zeit all die Maschinen zu warten und in fahrtüchtigem Zustand zu halten. Die Zeit verging im Fluge und ich hätte noch lange zuhören können. Markus sah sich genötigt uns darauf aufmerksam zu machen, dass wir spätesten um 15.00 zu unserem eigentlichen Ziel, die Oldtimer-Ausstellung aufbrechen sollten. Für diese Etappe war «Freie Fahrt» vorgesehen.
Individuell machten wir uns auf den Weg Richtung Schwägalp. Und oh Wunder, kaum auf der Strecke, kamen uns die ersten Oldtimer entgegen. Einer nach dem andern, das hörte nicht mehr auf bis zum Ziel. – Mein erster Gedanke war, das hat Markus aber super organisiert, dass wir einen Corso dieser eleganten Autos abnehmen können. Das Bild das sich dem Auge bot war ähnlich wie beim Grand Prix d’Elegance in Basel. Die Ernüchterung kam dann auf der Schwägalp. Wo normalerweise Parkplätze rar sind, selbst für Motorräder, waren etliche Plätze frei. Das Rätsel wurde rasch gelöst. Wir waren zu spät, denn die Prämierung und Rangverkündigung erfolgte bereits um 13.30, d.h. die Fahrzeuge des vermeintlichen Corsos waren bereits auf der Heimreise.

Einige Raritäten waren aber immer noch zu bestaunen auf dem Platz. Neben einem alten Volvo, Triumphs, MGs und Porsches etc. aber leider nur zwei Töffs.
Vergebens suchten wir nach Fahrzeugen der Youngtimer & Classic-Sektion des TCS beider Basel. Wie wir später vernahmen, wurde der Anlass bei der Youngtimer & Classic-Sektion abgesagt.

Nach dem Schwelgen in Nostalgie und alten Erinnerungen führten uns die Tourenleiter der Urnäsch entlang über die Wasserfluh Richtung Hulftegg zum bekannten Töff-Treffpunkt. Dort genehmigten wir uns je nach Präferenz ein Glace oder einen Kaffee.
Mit dem Tankstop und der offiziellen Verabschiedung in Wetzikon endete die Junitour.

Vielen Dank Markus, du hast einmal mehr eine ansprechende Tour organisiert, die in Erinnerung bleibt, wenn wir auch Überraschungen erlebten, hat alles gepasst (tolle Gruppe, schöne Landschaft, prächtiges Wetter und – sehr wichtig – alles verlief unfallfrei.

Rolf

Routenbeschrieb
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Fotos von Markus Giger
Last update: 08.10.2017
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