Maitour 2012 - TCS-Motorradgruppe

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Maitour vom Samstag, 26. Mai 2012


Route: Über kurvige Seitenstrassen
ging es nach Derendingen (SO) und zurück! Wir besuchten das neueröffnete VSZ in Derendingen.

Routenberschrieb
(WORD)  Garmindaten (zum Herunterladen)

Tourenleitung: Catherine Bastian


Wenn aus klein ganz gross wird


Ein Bericht von Andreas Ernst


Der Titel zur Tour am vergangenen Samstag lautete „Kurvenspass garantiert“. Und auf was bezieht sich dann der Titel zum Bericht? Auf die Anzahl Biker/innen, die sich letzten Samstag trafen? Vielleicht.  Auf kleine Strassen, grosse Fahrfreuden,…mag sein. Am Ende von allem?  Wenn es euch interessiert, dann lest doch einfach meinen kleinen Bericht über einen grossartigen Tag.
Also, am Treffpunkt ging es schon mal prima los – alle hatten sich so zeitig eingefunden, dass wir mehr als pünktlich die Motoren anlassen konnten.  Über Arisdorf und Läufelfingen ging es Richtung Langenbruck. Hoppla, beim Blick in den Rückspiegel dachte ich mir, jetzt sind wir doch eine verhältnismässig kleine Gruppe und doch hat’s uns ganz schnell in mehrere Grüppchen aufgeteilt, keiner mehr hinter mir – oder, …hatte Max etwa heimlich eine Übung  „Fahren in der Gruppe“ angesetzt? Jedenfalls, um das vorweg zu nehmen, es klappte alles bestens und keiner ging an diesem Tag verloren. Recht zügig waren wir dann am Scheltenpass. Hier hiess es aufpassen,… reichlich Steine und kleinere Felsbrocken lagen auf der Strasse und „massenweise“ Velo-Fahrer, zum Teil ganz Spezielle, insbesondere die, die uns (den Berg hinab) entgegen kamen.  Nach Vermes wurden irgendwann die Blinker zum links abbiegen gesetzt. Mein Blick fiel auf das Werbeschild vom Gasthaus „Klein Schönenberg“ – stand da nicht etwas von „fermé“? Ist „fermé“ nicht Französisch und heisst „geschlossen“? Egal, wenn alle da hochfahren, will ich auch nicht abseits stehen. Aus Asphalt wurde dann irgendwann Schotter, hat aber auch nicht grossartig gestört. Vielmehr fand ich dann das geschlossene Hoftor zum Gasthof merkwürdig. Der einzig Anwesende schien der etwas staubige Border-Collie zu sein. Sollte die Hinweistafel doch Recht haben? Mitnichten, Catherine hatte alles perfekt organisiert, für uns wurde die Öffnungszeit einfach etwas nach vorne verlegt. Frisch gestärkt durch Kaffee („Cappuccino kenne ich gar nicht“ – Zitat der Wirtsfrau auf eine entsprechende Nachfrage) und Gipfeli, ging’s via Grenchenberg und Solothurn zum neuen TCS-Gelände in Derendingen.
Der Empfang in Derendingen war tip top – als VIP’s durften wir auf dem Gelände parken und wurden sehr lecker und obendrein gratis verköstigt.  Auf den möglichen Gratisflug mit dem Helikopter haben wir aus magentechnischen Gründen verzichtet. Gerne haben wir die Gelegenheit genutzt und uns das eine oder andere Old-/Youngtimer Fahrzeug und einige Vorführungen (Simulator) ansehen können, bevor wir uns dann mit kleiner Ehrenrunde wieder vom Gelände verabschiedeten.
Von Derendingen ging es dann über Luterbach, Attiswil,  und Herbertswil  Richtung Passwang. Einige der Ortsnamen hatte ich vorher weder gehört, noch am Abend auf der Strassenkarte finden können. Erst die Wanderkarte mit Massstab 1:25.000 half mir bei der genaueren Orientierung weiter… Dieser Streckenabschnitt hat mich auch aus anderen  Gründen noch begeistert. Zum einen waren es die kleinen, kurvenreichen Strassen, rechts felsig, links das Tal… durch den Wald,…bergauf, bergab, ..so eng, dass man bei entgegenkommenden Fahrzeugen schon sehr genau aufpassen musste.  Nein, auch aus einem anderen Grund.  Man muss mir beim nachfolgenden Gedanken vielleicht zu Gute halten, dass ich ja nicht hier in der Gegend aufgewachsen bin. Öfters schon habe ich mich jedenfalls an der Verzweigung Härkingen, den Blick virtuell Richtung Basel gerichtet, gefragt, ob man über diese bewaldeten Felswände nicht hinüber wandern könnte und das der Ausblick doch genial sein müsste. Catherine hat mir (bzw. uns) den Weg gezeigt,…nein, nicht wandern,…fahren…!! Ich bedaure all die, denen dieses Erlebnis entgangen ist. Kurz vor Erreichen der Passhöhe am Passwang gab es noch die obligatorische Kaffeepause im Restaurant Alpenblick, wo ich mich allerdings direkt verabschiedete. Ich wollte mir nicht entgehen lassen, wie die Schweiz mit einem historischen Ergebnis meine Landsleute besiegt. Ob ihr es glaubt oder nicht, ich hab mich gefreut und die 8 Tore genossen – hopp Schwiiz, Klasse.
Fazit: Fräulein Smilla hat sicher ein Gespür für Schnee,…Catherine aber definitiv für kurvige, sehr interessante und nicht unbedingt bekannte Wegstrecken! Nochmals Danke für die tolle Tour!

Fotos von Franz Nyffenegger
Fotos von Niggi Bastian
Fotos von Max Favre
Last update: 08.10.2017
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