Motorradtraining 2010 - TCS-Motorradgruppe

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Motorradtraining vom 24.4.2010


Der Frühling zieht wieder ins Land und die Motorradsaison beginnt. Nun hiess es den Winterschlaf abschütteln und sich wieder unter fachkundiger Anleitung mit dem Motorrad vertraut machen, so dass man gut auf die Saison vorbereitet ist. Das Einfahrtraining der Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel war der beste Start in die neue Saison.

Viele erfahrene Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer wissen um die Notwendigkeit regelmässiger Fortbildung und besuchten deshalb, wie jedes Jahr, vor Beginn der Saison unseren Einfahrkurs. Dieses Jahr lag der Akzent wieder auf der Beherrschung des Motorrades und der Ersten Hilfe.

Das war ein Angebot der Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel
und dem Lerncenter Dreispitz AG, Basel.

Motorradtraining 2010 – so schön - Bericht von Ursi Meier


Der TCS-Sicherheitstag ist seit ein paar Jahren auch unser Datum für den Einfahrkurs, das Aufwachen nach der Winterpause. Viele von uns sitzen zum ersten Mal wieder auf dem Motorrad und lernen es nach einer meist Fahrabstinenten Zeit wieder kennen. Da ist es gut, dass unsere Motorradgruppe ein Motorradtraining mit allen Schikanen anbietet: Einturnen, Gruppenfahren, Nothilfe, Motorradturnen und -Geschicklichkeit, Motorradhandling.
Beim Eintreffen ab 08.00 Uhr erhielt jede Person beim Bezahlen eine Gruppeneinteilung. Diese galt für später, wenn wir in Gruppen an die einzelnen Posten fahren. Aber zuerst hat uns unser Präsi begrüsst und ein paar Worte gesagt. Danach sind wir alle gemeinsam zum Motorradturnen gefahren. Auf einer längeren relativ geraden Strecke konnten alle wieder einmal wenden, aufstehen, mit einer Hand winken, mit beiden Händen winken, im stehen winken usw. Auch haben wir so ein kleines Memory gespielt, bei Fähnchen Schweiz -> hupen, bei Fähnchen TCS -> Lichthupe geben, bei Fähnchen slow down -> Blinker oder Warnblinker an. Oder war es umgekehrt? So oder so konnten wir die drei bis vier Schälterchen wieder einmal benutzen. Auch das Geschicktlichkeitsspiel mit Fähnchen anfahren und rausziehen und Kleber während der Fahrt anbringen war interessant. Trotzdem, sollte 'mal ein Kleber meinem Motorrad zu nahe kommen dürfen, bringe ich den gezielt und im Stehen an….
Danach war Gruppenarbeit angesagt. Bei Cécile haben wir geturnt: auf den Töffsattel knien, Bein über den Sattel, Bein auf den Sattel und anderes Bein strecken, wie beim voltagieren. Auch Kreis fahren, Slalom, bremsen und ausweichen sowie klettern konnten aufgefrischt werden. Ebenfalls hätte man seine Batterie aus- und einbauen können und - sehr spannend - das Alter, die max. Fahrgeschwindigkeit etc. von seinen Reifen nachschauen und verstehen können. Für manchen wahrscheinlich ein alter Hut, für viele aber etwas neues. Einen neuen Töff zu kaufen heisst nicht automatisch auch einen neuen Reifen drauf zu haben.
Auch die Pause durfte nicht fehlen. Die Neuauflage unserer drei Damen vom Grill - Irene, Simone und Dominique - haben uns wie alle Jahre mit Sandwiches, Kuchen und diversen Getränken verwöhnt. So gut versorgt haben wir die Pause in der Sonne gleich doppelt genossen.
Bei Rita wurde das ABCD und die Notrufnummern aufgefrischt. Viele hören dies nur einmal im Jahr und es ist wichtig, sich wieder einmal vor Augen, bzw. vor die Ohren zu führen, was alles in einer Unfallsituation zu bedenken ist.
Im Restaurant Eglisgraben hat dann nach einer schönen kleinen Tour mit allen zusammen das Mittagessen stattgefunden. Ich bin mir sicher, dass sich dann bei der nächsten Tour auch alle wieder daran erinnern wie das war mit auf den Hintermann warten.
Mit etwas Verspätung sind wir alles gemeinsam wieder zurück gefahren und haben in der Gruppe die letzten beiden Posten angefahren.
Gruppenfahren auf der Autobahn bei Felice und Andi, zuerst Theorie, dann Praxis. Sehr interessant auch die Theorie zum Kreiselfahren. Dennoch gilt beim täglichen Fahren dann doch wohl eher das Gesetz des Stärkeren. Auch der Praxisteil war sehr interessant, Autobahnfahren mit Kopf. Doch, das war gut.
In unserer Gruppe hatten wir zum Schluss noch Motorrad aufladen und sichern bei Jörg und Max. Also Töff auf einen Anhänger laden, verzurren, runter nehmen und Töff in einen Kleinbus verladen, verzurren und runter nehmen. Ich muss zugeben: Zum Glück hatte ich starke und grosse Männer in meiner Gruppe. Dafür bin ich einfach zu klein gewachsen. Motorrad aufstellen ging leider aus technischen Gründen nicht. Bio-Markus hat uns aber versprochen, dass wir das dann nächstes Jahr machen können.

Nach dem Abschiedswort und dem Erhalt des Diplomes waren alle noch zu einer alkoholfreien Bowle eingeladen. Also sassen wir noch dort, haben den Tag Revue passieren lassen und uns auf die nächste gemeinsame Ausfahrt gefreut. Nach und nach sind dann alle zufrieden nach Hause gefahren, wieder ein wenig vertrauter mit dem Motorrad als bei der Hinfahrt.

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Helfer und Helferinnen, unseren Vorstand und die Mitarbeiter des TCS-Centers in Füllinsdorf.

Und wir sehen uns ja hoffentlich auf der nächsten Monatstour!!

Fähnchenschwingende Grüsse, eure Ex-Sozia Ursi

Fotos von Peter Bürgisser
Fotos von Niggi Bastian
Last update: 08.10.2017
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