Motorradtraining - TCS-Motorradgruppe

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Fotos - Berichte > 2008
Motorradtraining vom 5. April 2008


Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer müssen sich an ihre Motorräder immer wieder gewöhnen – nicht nur zu Saisonanfang.

BPE) Wer längere Zeit nicht Motorrad gefahren ist, muss sich zunächst wieder an die eigenen Grenzen und die der Maschine herantasten. Zuvor vertraute Eigenschaften wie Schräglage, Geschwindigkeit oder Bremsleistung erscheinen plötzlich gewöhnungsbedürftig – dem einen mehr, dem anderen weniger. Die Notwendigkeit, sich immer wieder an die Dynamik eines Motorrades gewöhnen zu müssen, zeigt: Wenn Motorik und Reflexe sowie Reaktionsvermögen nicht regelmässig trainiert werden, funktionieren sie im Notfall allenfalls nur eingeschränkt. Ähnliches gilt für die 1. Hilfe. Auch hier tut es gut, wenn gewisse Regeln unter fachkundiger Anleitung aufgefrischt und geübt werden können.

Viele, auch erfahrene Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer, wissen um die Notwendigkeit regelmässiger Fortbildung und besuchten deshalb am 5. April 2008 das Motorrad-Training der TCS-Motorradgruppe.

Fotos von Andi Fischer
Übungen für Motorrad und Kopf


Ein Bericht von Ursi Meier

Den Wetterprognosen zum Trotz fand der diesjährige Einfahrkurs bei idealem Wetter am 5. April statt. Um 8.15 Uhr haben wir uns im TCS-Center in Füllinsdorf getroffen. Die anwesende Polizei war glücklicherweise nicht wegen uns dort, auch nicht um die Motorräder zu kontrollieren, sondern wegen des gleichzeitig stattfindenden Sicherheitstags des TCS.
Nach bezahlen der "Startgebühr" begrüsste und der Vorstand und stellte die Gruppen zusammen. Mit jeweils einem Gruppenleiter wurden die einzelnen Posten in der Region angefahren, wo wir unter sachkundiger Anleitung der Fahrlehrer Jörg und Cécile vom Lerncenter Dreispitz, Rita vom Samariterverein Kaiseraugst und der Motorradgruppe Vorstandsmitglieder Felice und Max unterschiedliche Übungen absolvierten.
Unsere Gruppe ist zuerst in die "Fonduehütte" bei Münchenstein geschickt worden. Dort hat uns Max ein wenig in Sachen Geografie auf die Sprünge geholfen. Uiuiui.... Es gibt eine Ortschaft in der Schweiz, die heisst Selma!?!? Auch die Pässe waren interessant in der Schweiz verteiltJ. Danach sind wir irgendwo über Land auf einem Feldweg gelandet, wo Jörg mit uns das Wenden, Slalom fahren bergauf und bergab und das wiedereinfädeln in Verkehr geübt hat. Sehr gute Übungen, auch wenn man hier den Lenkanschlagpunkt und das Gewicht seines Motorrades ziemlich gemerkt hat. Leider kam es an diesem Posten auch zum einen oder anderen Motorradfall. Zum Glück aus dem Stand und ohne grössere Verletzungen.
Wiederum auf Landstrassen, die Autobahn meidend führte uns "s'Anderl" in die Liebrüti, wo Rita mit ihrem 1. Hilfeposten das Ampelschema (Schauen, Denken, Handeln) und das ABCD aufgefrischt und eingeführt hat. Idealerweise war danach auch schon die Mittagspause. Das Restaurant Liebrüti – unsere Stammbeiz – wartete mit einem Salat zur Vorspeise und danach Spaghetti a Gogo mit vier Saucen auf. Bis man alle probiert hat, war man randvoll satt. Und dann kam ein Coupe Hot-Berry.... Mmmmhhhh.
Um 14 Uhr sind wir wieder aufgebrochen. Zuerst nach Füllinsdorf ins TCS-Center, wo wir bei Cécile langsam fahren und Spiel mit der Kupplung und dem Gas verfeinert haben. Auch "gehen mit Motor" und einmal ums Motorrad herum gehen war sehr spannend. Eine gut ausbalancierte Maschine kann mit einer Hand gehalten werden.
Letzter Posten: Gempenturm. Ja, nicht nur Gempen, gleich der Turm. Unter dem Motto Fit und Fun begrüsste uns Felice mit einer Stoppuhr und der Ankündigung, dass wir den Turm auf Zeit erklimmen dürfen. Alles freiwillig, versteht sich. 36 Sekunden war der Rekord! HOPPLA!! Beim anschliessenden Kirchererbsen-Zielspucken konnte man verschiedene Techniken studieren und sich dann für die entscheiden, die daneben trifft. Wir haben viel gelacht. Jedenfalls die, die nach dem Turmrennen noch Luft hatten :-)

Zum Abschluss haben sich alle Postenleiter der letzten Gruppe angeschlossen und wir haben uns zur Endbesprechung und einem alkoholfreien Apéro wieder am Ausgangspunkt getroffen.

Danke dem ganzen Vorstand, dem Lerncenter Dreispitz, allen Gruppenleitern und den Teilnehmern für diesen doch erfolgreichen Tag. Einen Einfahrkurs der TCS-Motorradgruppe sollte man einfach nicht verpassen! Es lohnt sich!

Gute Fahrt, eure Ex-Sozia Ursi


Fotos von Markus Giger
Markus Giger berichtet...


Bericht eines Mitglieds der „Andy Schratz Gruppe“

Am Samstagmorgen in der Früh um 08.15 Uhr fanden sich ca. 50 unentwegte Motorradfahrer und auch einige Motorradfahrerinnen auf dem TCS Gelände in Füllinsdorf ein und warteten gespannt auf das was kommen sollte. Andy Fischer erklärt uns den Tagesablauf. Es gibt keine Pause bis um 12.30 Uhr. Das ist sehr hart und kaum durchzuhalten. 4 Stunden ohne Kaffee, mal schauen was unser Gruppenführer Andy Schratz dazu sagt. Wir fahren zum ersten Posten in Arlesheim bei der Fonduehütte zu Max Favre. Er testet unser Bergwissen, von ca. 30 Bergen schaffen wir doch 25 richtig zu bestimmen. Lustig ist auch der Bogen mit den verschiedenen Orten, die es in der Schweiz gibt, wie z.b. Vordemwald, Meggen, Tschuggen, e.t.c. Anschliessend ging es via Kaffeehalt weiter zum Fahrtraining
am Waldrand von Muttenz. Bergwärts wegfahren ohne in die Gegenspur zu kommen, Slalom zum Berg und vom Berg immer mit richtiger Blickrichtung. Wenden auf grossem und kleinem Platz. Nicht nur ich habe einige Probleme gehabt, gäll Ursi. Bremsen bis zum Stillstand wurde auch geübt. Danach ging es über die Muttenzer und Pratteler  Hügel in die Liebrüti zur Lektion Erste Hilfe. Das es ja kein GABI mehr gibt, sondern ABDC, wurde dieses mal mehr Gewicht auf die Beatmung und Herzmassage gelegt. Diese Stunde war auch wieder sehr lehrreich. Endlich konnten wir zum Essen gehen und etwas für das Gesellige tun. Die Spaghetti Saucenauswahl war sehr gut. Auch das Dessert wurde genüsslich verschlungen. Am Nachmittag übten wir in der Gefühlslektion eine Runde ums Motorrad zu drehen, ohne das es hinfällt. Auch das Spurgassfahren war interessant. Ich legte 23 Sekunden vor, wurde aber noch deutlich übertroffen.
Es fand sogar ein Ehewettkampf statt. Er schaffte es in 24 Sekunden und sie sogar 25 Sekunden. Auch das Anhalten ohne Absteigen übten wir. Anschliessend fuhren wir wieder in die Höhe zu Felice. Natürlich hatte Felice wieder den Schoggijob erwischt. Er schlauchte uns wir gewohnt. Wir mussten den 28 Meter hohen Aussichtsturm hoch rennen. Dabei wurde die bestehende Bestzeit von 37 Sekunden sogar noch unterboten, schade für Oli. Anschliessend mussten wir auch noch Steine in einen Kübel spuckten. Laut Felice fördert dies den Geist??? Anschiessend wurde auf dem TCS-Gelände die Urkunden verteilt und der Tag bei einem gemütlichen Apéro abgeschlossen.
Danke an die Organisation und die Gruppenleiter und FahrlehrerIn für den Einsatz und auch den Mut, mal etwas anderes zu versuchen. Denk einfach daran, auch am morgen sollte eine Pause eingeplant werden.
Wir freuen uns schon auf die Eröffnungstour 2008
Euer Pfyffemarkus

Fotos von Catherine Bastian
Last update: 08.10.2017
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