TCS-Motorradgruppe


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News

Editorial des Präsidenten Markus Dürrenberger


Liebe Freunde und Freundinnen des Motorradfahrens,

Die Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel durfte am 29. Januar 2010 an der 15.Generalversammlung im Rauricasaal des Restaurants Liebrütti ein kleines Jubiläum feiern.
Wie immer hat der Vorstand die GV an einer vorgängigen Sitzung seriös vorbereitet. Als ich den Saal betrat, um ihn einzurichten, brachte gerade die Firma GG Technik das Dreirad (nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet) und das Quad in den Saal. Die Schönheit der perfekten Maschinen und der kernige Sound ihrer Motoren haben mir sofort das Gefühl gegeben, dass ich hier am richtigen Ort bin und dass es das ist, was mich an diesem Hobby fasziniert.



Wer mit einem solchen Fahrzeug unterwegs ist, wird die schlimmsten Gegner unseres Hobbys zum Staunen bringen.
Der geschäftliche Teil der GV nahm pünktlich seinen Lauf. Eigentlich ist unser Verein momentan recht problemlos. Die Finanzen stimmen, personelle Änderungen gibt es keine und der Mitgliederbestand pendelt sich konstant bei etwa 140 Mitgliedern ein.

Neben der richtigen Maschine braucht es dann noch Freunde und Gleichgesinnte, eine schöne Route und sonniges Frühlingswetter, dann ist die Welt in Ordnung. Damit die Welt in Ordnung ist, beschlossen wir wieder ein umfangreiches Jahresprogramm, das neben dem Gewohnten noch ein gemeinsames Spargelessen enthält, ähnlich wie die Abschlusstour, nur eben zur Spargelzeit.
Unsere Gäste der TCS-Sektion beider Basel (Christophe Haller), vom ACS (Martin Voléry) und vom ATB (Bruno Heuberger) haben uns ebenfalls ihre besten Wünsche überbracht. Christophe Haller berichtet, dass der Verwaltungsrat der Sektion langsam die heikle Gesamtsituation der TCS-Sektion beider Basel in den Griff bekommt. Er würde sich freuen, er hätte nur Freizeitprobleme wie die Motorradgruppe.
Nach einer Stunde konnte der geschäftliche Teil abgeschlossen werden.
Es gab im Vorraum einen Apéro, damit das Personal den Saal umdekorieren konnte für das Fondue Chinoise à Discrétion. Dazu genossen wir ein Comedy-Light-Programm mit Jongleur.
Nach dem Hauptgang gab es dann eine Feuershow. Das Kernstück davon kann man auf der Homepage sehen.
Und dann passierte das Missgeschick. Plötzlich bedienten sich alle am Dessertbuffet. Da hatte ich doch den Moment verpasst, das Buffet feierlich zu eröffnen. Dies hätte unser Geburtstagskind Marc Wey tun sollen. Kenner wissen, dass ich über dieses Geschehen doppelt traurig war. Das muss sich nächstes Jahr, am 28. Januar 2011, an der 16. Generalversammlung der Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel wieder ändern.
Nun kann ich euch nur noch eine schöne Motorradsaison wünschen. Bleibt gesund und fahrt nie riskanter als euer Schutzengel fliegen kann.

Änderung bei der Einforderung der Mitgliederbeiträge.


Da der Aufwand für jeden Briefversand enorm ist, erlauben wir uns erstmals die Mitgliederbeiträge per Mail einzufordern. Nach dieser Moto-Info wird Markus Dürrenberger einen E-Mail-Versand machen, in dem Ihr aufgefordert werdet, Euren Mitgliederbeitrag zu überweisen. Wie an der GV besprochen, bleibt dieser wie seit der Gründung bei Fr. 40.- für Aktivmitglieder und Fr. 20.- für Passivmitglieder. Für Rabatte bei Euromaster und SGM braucht man nicht mehr die Quittung des Mitgliederbeitrags zu zeigen. Beide Firmen haben eine aktuelle Mitgliederliste. Ihr braucht Euch somit nur noch auszuweisen.
Natürlich erhalten Mitglieder ohne E-Mail weiterhin einen Brief mit Einzahlungsschein.

UVEK konkretisiert Massnahmenpaket Via sicura für mehr Sicherheit


Bern, 03.02.2010 - Der Bundesrat intensiviert die Anstrengungen zur Erhöhung der Sicherheit auf den Schweizer Strassen. Das UVEK wird das Programm Via sicura weiter konkretisieren und dem Parlament bis Ende Jahr eine Botschaft vorlegen. Mit einer Reihe von Massnahmen sollen vor allem die bestehenden Vorschriften besser durchgesetzt und die grössten Unfallschwerpunkte beseitigt werden. Darüber hinaus wird auch die Prävention verstärkt. Diese Massnahmen müssen ohne zusätzliche Einnahmen umgesetzt werden können. Die Weiterbildungspflicht für alle Autofahrerinnen und -fahrer ist nicht mehr Teil von Via sicura.


Die Zahl der Toten und Verletzten im Strassenverkehr ist in den letzten Jahren zwar stetig zurückgegangen. Dennoch starben im Durchschnitt noch immer 480 Menschen pro Jahr durch Unfälle, 5600 Menschen erlitten schwere Verletzungen. Der Bundesrat will die Zahl der Opfer in den nächsten Jahren noch einmal markant senken. Das UVEK wird deshalb das Massnahmenpaket Via sicura in den nächsten Monaten weiter konkretisieren und bis Ende 2010 eine Botschaft zuhanden des Parlamentes ausarbeiten.

Das Massnahmenpaket wird den Schwerpunkt auf die bessere Durchsetzung der bestehenden Regeln und Standards und nicht auf die Schaffung neuer Vorschriften legen. Für viele Massnahmen sind Gesetzesanpassungen nötig. Sie
verteilen sich auf die folgenden Gruppen:

  • Präventive Massnahmen: z.B. Alkoholverbot für Neulenkende sowie Lastwagen- und Busfahrer, Mindestalter 7 Jahre für Rad Fahrende auf der Strasse, Helmtragpflicht für Rad Fahrende bis 14 Jahre, generelle Verpflichtung zum Fahren mit Licht am Tag


  • Massnahmen zur besseren Durchsetzung bestehender Regeln: z.B. Verbot kommerzieller Warnungen vor Verkehrskontrollen, Befristung des Führerausweises


  • Repressive Massnahmen: z.B. Fahrzeugeinziehung bei schweren Verkehrsvergehen, obligatorische Fahreignungsbeurteilung beim Verdacht fehlender Fahreignung


  • Verfahrensrechtliche Massnahmen: z.B. der Halter eines Wagens haftetfür Ordnungsbussen, Einführung der beweissicheren Atemalkoholprobe


  • Infrastrukturmassnahmen: z.B. Sanierung von Unfallschwerpunkten und Gefahrenstellen, Strassenbauprojekte müssen durch Sicherheitsbeauftragte auf ihre Verkehrssicherheitsdefizite hin überprüft werden (,road safety audit"), Analyse und Auswertung von Unfällen mit Getöteten und Schwerverletzten


  • Massnahmen zur Qualitätssicherung: Massnahmen zur Qualitätssicherung bei Fahreignungsabklärungen


  • Massnahmen zur Unfallstatistik: exakte visuelle Darstellung der Unfälle auf der Landkarte zur präziseren Feststellung von Unfallschwerpunkten und Gefahrenstellen, Auswertung der Unfalldaten der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherer


Die genannten Massnahmen sind in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung gestossen. Andere dagegen wurden mehrheitlich abgelehnt und sind deshalb nicht mehr Teil von Via sicura. Verworfen wurden insbesondere die Erhöhung des Zuschlags auf der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherungsprämie sowie die Zweckbindung der Bussengelder. Dies zeigt, dass keine Bereitschaft dafür besteht, die Verkehrssicherheit mit neuen Abgaben zu finanzieren. Via sicura muss deshalb ohne zusätzliche Einnahmen umgesetzt werden.

Abgelehnt wurden auch die Einführung eines generellen Weiterbildungsobligatoriums (ein Tag Weiterbildung alle zehn Jahre), die Schaffung von Verkehrsgerichten oder auch die Festlegung von tieferen Promillegrenzwerten für die Lenkerinnen und Lenker von Lieferwagen. Die Sicherheit auf den Strassen kann aber auch ohne diese Massnahmen erheblich verbessert werden.

Via sicura: Die bfu begrüsst den Entscheid des Bundesrats


Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrats, das Programm Via sicura zu konkretisieren und zuhanden des Parlaments eine Botschaft auszuarbeiten. Das Ja der Landesregierung zu mehr Sicherheit auf Schweizer Strassen ist ein weiterer Schritt hin zu einer deutlichen Reduktion der Getöteten und Schwerverletzten. Eine Notwendigkeit angesichts des verursachten Leids und der materiellen Kosten der Strassenverkehrsunfälle von jährlich rund 6,5 Mrd. Franken.

Erfreut ist die bfu insbesondere, dass sich die Landesregierung weiterhin zu einem Gesamtpaket bekennt, in dem die relevanten und aufeinander abgestimmten Massnahmen enthalten sind. Dieser Massnahmenkatalog enthält sowohl erzieherische (Schulung, Sensibilisierung) als auch rechtliche (Vorschriften, Kontrolle, Sanktion) und technische (Infrastruktur, Telematik) Elemente. Allerdings bedauert die bfu, dass zur Finanzierung dieser Massnahmen keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen.

Die bfu stimmt auch der Einschätzung des Bundesrats zu, dass zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht in erster Linie neue Verkehrsregeln zentral sein werden, sondern Massnahmen zur wirksamen Durchsetzung bestehender Regelungen. So ist denn auch der Verzicht auf die Einführung eines Weiterbildungsobligatoriums für alle Personenwagen- und Motorradlenkenden (1 Tag Weiterbildung alle 10 Jahre) nachvollziehbar, zumal das Kosten-Nutzen-Verhältnis dieser Massnahme nicht sehr gut ist.



Zur Erinnerung: Hier der vollständige Forderungskatalog der bfu: "Via sicura"

Die bfu unterstützt das mit der Vernehmlassung zur Diskussion gestellte Handlungsprogramm Via sicura.

Dessen Umsetzung wird zu einer deutlichen Reduktion der im Strassenverkehr Getöteten und Schwerverletzten führen. Der Nutzen ergibt sich durch die Summe der einzelnen Massnahmen sowie der gegenseitigen Ergänzung der edukativen, rechtlichen und technischen Interventionen.

Angesichts des durch Verkehrsunfälle verursachten Leids und der materiellen Kosten von jährlich 6,5 Milliarden Franken sind die vorgeschlagenen Massnahmen leicht zu rechtfertigen. Insbesondere die wirksamsten Massnahmen können ohne zusätzliche Gelder nicht realisiert werden. Die bfu spricht sich deutlich für Mehrinvestitionen im Umfang von 300 Mio. Franken aus. Alle möglichen Finanzierungsquellen sind zu prüfen.

Die zu einzelnen Fragen aufgeführten Kommentare sind in der Regel Präzisierungen, welche die Wirksamkeit der Massnahmen aus Sicht der bfu erhöhen würden.

Insgesamt stellt der Vorschlag eine ausgewogene Kombination von Massnahmen dar. Die Umsetzung von nur einzelnen Massnahmen wäre insbesondere dann fatal, wenn die sehr wirksamen – jedoch häufig unterschätzten – Massnahmen in den Bereichen Infrastruktur und Polizeikontrollen wegfallen würden.

Aus Sicht der bfu sind noch folgende Vorkehrungen zu treffen, damit Via sicura die erwartete Wirkung erzielt:

  • Es muss eine nationale Verkehrssicherheitskommission eingesetzt werden, welche die Implementierung der Via sicura-Massnahmen fachlich unterstützt, koordiniert und dokumentiert
  • Analog den Vorgaben im Bereich Infrastruktur sollte Via sicura auch Vorgaben zur richtigen Umsetzung der polizeilichen Verkehrsüberwachung enthalten.
  • Auch bei wichtigen edukativen Massnahmen wie der Fahrausbildung sollte der Bund minimale Anforderungen an die Qualität festschreiben.
  • Es muss sichergestellt werden, dass auch die Motorradfahrer von Via sicura profitieren. Aus der Vorlage geht nicht hervor, wie technische (z. B. VSS-Normen auf Bedürfnisse der Motorradfahrer ausrichten), edukative (z. B. Thema Motorrad in der Ausbildung von PW-Lenkern) und rechtliche Massnahmen (z. B. Geschwindigkeitskontrollen für Motorradfahrer) auf die Erfordernisse der Motorradsicherheit ausgerichtet werden.
  • Für eine effiziente Unfallprävention ist es notwendig, dass kantonale Sensibilisierungskampagnen gesamtschweizerisch abgestimmt werden. Die bfu muss daher in die Lage versetzt werden, ihrem gesetzlichen Koordinationsauftrag gemäss Verordnung über die Unfallverhütung (VUV) Art. 59 («Sie arbeitet mit öffentlichen Gemeinwesen und Organisationen ähnlicher Zielsetzung zusammen und koordiniert gleichartige Bestrebungen») effektiv umzusetzen. Die heutige Aufteilung der Koordinationsaufgaben des Fonds für Verkehrssicherheit FVS (Entscheid über Finanzierungsbeträge) und der bfu (liefert die wissenschaftlichen Grundlagen, koordiniert die Entwicklung von Massnahmen, beteiligt sich an der Realisierung dieser Massnahmen) hat sich bewährt. Es ist zweckmässig und effizient, bei der Umsetzung von Via sicura auf diesen Funktionen und Prozessen aufzubauen und keine Doppelspurigkeiten zu schaffen.





Jahresbericht 2009 des Präsidenten der Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Das Jahr 2009 war das 15. Vereinsjahr der Motorradgruppe der Sektion beider Basel. Vielen Dank der TCS-Sektion beider Basel für die zuverlässige Unterstützung. Unser Jahresprogramm ist gut eingespielt und reichhaltig. Für eine Untersektion mit "nur" etwa 150 Mitgliedern können sich unsere Aktivitäten sehen lassen.
Eine Tabelle der Teilnehmerzahlen an den Anlässen 2009 zeigt uns die Beliebtheit der Aktivitäten: Die geselligen Anlässe ohne Motorrad in der Winterjahreszeit sind beliebt. Wir nehmen daher neu 2010 ein Spargelessen ins Jahresprogramm auf. Weiterbildung in Theorie und Praxis ist top. Die Motorradwoche ist auch ein Schlager. Am Anfang der Saison sind alle noch gespannt auf die Ausfahrten, während des Jahres lässt das Interesse nach, und das schlechte Gewissen treibt dann viele wieder zur Abschlusstour, obwohl diese im Jahr 2009 als einzige wegen Regens nur im Automuseum und Restaurant stattfand.



Leider finden sich keine Freiwilligen mehr für einen Tourenbericht zu Handen der Webseite. Fotos einsenden scheint viel einfacher zu sein. Wir gehen übrigens stillschweigend davon aus, dass wer auf einem Foto abgebildet ist, auch einer Veröffentlichung auf dem Netz zustimmt. Wer das nicht will, soll doch zukünftig die Hand vor sein Gesicht halten, das erspart uns die Retusche mit schwarzen Balken wie von Google verlangt. Unser Peter Bürgisser ist ein findiger Mann und hat bei fehlendem Tourenbericht die Routenbeschreibung in die Vergangenheit umgearbeitet, vielen Dank. Trotzdem werden wir wohl in Zukunft nicht mehr losfahren, ohne einen freiwilligen Tourenbericht-Schreiber bestimmt zu haben.
Das Jahresprogramm wird im Dezember des Vorjahres festgelegt. Neu wird dieses wie die Lottozahlen ohne Gewähr sein. Wenn eine Moto-Info zur Herausgabe fällig ist, werden die Anlässe vom Vorstand im Detail organisiert. Kurzfristige Änderungen (nota bene 2 Monate im Voraus) ergeben sich immer dann, wenn keine Tourenleiter da sind oder Örtlichkeiten nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt gemietet werden können. Anstatt Anlässe ausfallen zu lassen, haben wir uns erlaubt, diese zu verschieben. Dieses Recht behalten wir uns weiterhin vor.
Als Präsident freut es mich, dass meine Stimme gehört wird. Wenn über GPS diskutiert wurde, schaute man sich 2009 erst vorsichtig um, ob ich in der Nähe sei. Ich gelobe daher, eines Tages doch noch eins zu kaufen (aber nicht gleich morgen).
Nun möchte ich euch noch danken für das vergangene Jahr 2009. Mir hat es Spass gemacht und ich hoffe, das Jahr 2010 bringt uns allen auch wieder viel Vergnügen.

Euer Präsident Markus Dürrenberger

Was tut eigentlich der Tourenleiter

von Markus Dürrenberger

Wir alle fahren nicht nur Motorrad, weil wir uns von einem Punkt zum anderen bewegen müssen, sondern hauptsächlich zu unserem Vergnügen.
Es mag ja verlockend erscheinen, mal 10 oder gar 40 Motorräder anzuführen; alle tun, was ich will. Dazu gehört aber, dass der Tourenleiter ein Vorbild in jeder Beziehung ist. Nur dann kann ihm jeder vertrauen und eine Tour geniessen.

Die Vorbereitung
Ich habe eine Idee oder eine Beschreibung, die, wie es mir scheint, andere Gleichgesinnte auch toll fänden. Ich schlage diese Tour einem Vorstandsmitglied vor, am Besten dem Tourenverantwortlichen für das Jahresprogramm Max Favre. Dieser stimmt mir zu und fragt, ob ich die Tour selbst leiten will, oder ob er einen erfahrenen Tourenleiter einsetzen soll. Ich will das selbst tun und Max gibt mir in Absprache einen "Schlussfahrer" an. Dieser hilft mir bei der Tour und kann sie, wenn dies aus irgendeinem Grund erforderlich ist, selbst durchführen.
Ich verabrede mich mit dem "Schlussfahrer" und fahre die Tour vorgängig ab. Dabei haben wir unseren Spass und notieren alles genau, suchen die Übernachtungen, Halte und Restaurants aus. Der Verein übernimmt dafür die Spesen.
Ich handle mit Max einen definitiven Termin aus und helfe ihm beim Ausschreibungstext für die Moto-Info und die Webseite.

Die Durchführung
Am Treffpunkt verteile ich die Route an die Interessierten auf einem Blatt Papier, einige haben die Tour schon in ihren GPS programmiert. Dann gebe ich den Tagesplan und den nächsten Treffpunkt bekannt.
Ich mache allen die
Regeln für das Gruppenfahren klar:

  • Der Gruppenleiter fährt vorne links.
  • Der Zweite fährt versetzt rechts neben dem Leiter.
  • Gleiche Zweierreihen folgen im Abstand von 20 Metern bis zum gekennzeichneten Schlussfahrer.


  • Innerorts bleiben wir möglichst zusammen, halten in engen Zweierreihen an.


  • Wir fahren geradeaus, bis der Gruppenleiter abbiegt.
  • Verliere ich meinen Hintermann aus den Augen, halte ich vor einer Abbiegung. Geht es geradeaus, fahre ich weiter.
  • Innerhalb der Gruppe herrscht ein Überholverbot, ausgenommen in Notfällen.
  • Überholt der Gruppenleiter, tun das alle mit der nötigen Vorsicht.
  • Schwächere Fahrer fahren am Ende der Gruppe. Der erfahrene Schlussfahrer kümmert sich um sie.
  • Ich unterstelle meine persönlichen Gelüste so lange dem Interesse der Sicherheit in der Gruppe, bis der Gruppenleiter mit einem Zeichen, das ich weitergebe, die freie Fahrt eröffnet. Auf Passhöhen oder an vereinbarten Treffpunkten halte ich mit dem Rest der Gruppe an.


Nun geht's los. Der Schlussfahrer gibt mir von hinten ein vereinbartes Zeichen, wenn alle abfahrbereit sind.
Jetzt bin ich für das Wohl der Gruppe verantwortlich. Dies kann ich, denn meinen Spass hatte ich schon beim vorgängigen Abfahren der Tour. Ich und der Schlussfahrer wissen ja, wo's lang geht.
Ich schöpfe die mögliche Höchstgeschwindigkeit nie aus. Bei einer Erhöhung der erlaubten Geschwindigkeit, warte ich mit schneller fahren, bis der Schlussfahrer die Stelle passiert hat. Überholen tu ich nur, wenn ich überzeugt bin, dass die ganze Gruppe das gefahrlos schafft, bevor ich das nächste mal abbiegen muss. Verliere ich meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Rückspiegel wegen einer Signalisierung, die nicht die ganze Gruppe schafft, dann halte ich kurz zur Sammlung rechts an. Ich beobachte immer die Verkehrssituation auch in meinem Rücken und halte im Notfall an, damit kein Stress innerhalb der Gruppe entsteht. Ideal ist es, wenn ich meinen Schlussfahrer immer im Rückspiegel sehe. Wenn ich mal falsch fahre, dann behalte ich die Nerven und korrigiere den Fehler souverän mit allen meinen Kolleginnen und Kollegen. Wenn es geht, gebe ich die Fahrt frei, damit jeder auf eigene Verantwortung seinen Spass haben kann. Dabei lasse ich mich von allen Gruppenmitgliedern, auch dem Schlussfahrer überholen und übernehme bis zum vereinbarten nächsten Treffpunkt dessen Funktion. Der will sich vielleicht auch mal kurz austoben. Wenn wir parkieren, suche ich einen Platz aus, der genügend gross für die ganze Gruppe ist.
Der
Schlussfahrer ist mit einer auffälligen Weste gekennzeichnet. Er ist verantwortlich, dass alle abfahrbereit sind. Hat ein Gruppenmitglied ein Problem, dann steht er ihm bei. Er kümmert sich um die am Ende der Gruppe fahrenden schwächeren Fahrer. Für den Schlussfahrer gilt das Überholverbot nicht. Im Notfall informiert er den Gruppenleiter mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Er weiss Bescheid in Erster Hilfe und hat auch die Apotheke dabei.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer das gelesen hat, versteht vielleicht, warum gewisse Dinge so ablaufen, wie sie es tun. Jeder ist in einer Gruppe ein Teil mit Verantwortung für Andere. Der Tourenleiter trägt aber die grösste Verantwortung. Sagt er (und nur er) mal ein paar korrigierende ernste Worte, dann sollte man nicht gleich beleidigt sein. Verantwortung tragen ist nicht immer einfach.
Seit ich Präsident bin, hatten wir keine Zwischenfälle mit schweren Folgen für das Leben eines Clubmitglieds. Ich hoffe jeden Tag, dass dies so bleibt, und ich weiss, ihr versteht mich.

Adressänderungen bitte sofort melden!

Die Mitglieder werden gebeten, Adressänderungen und neue Telefonnummern, auch von Handys und Geschäft, sowie neue E-Mail-Adressen der Aktuarin zu melden.

Catherine Bastian-Wey

Telefon: 061 463 23 25

E-Mail: catherine.bastian@tcs-motorradgruppe.ch

Von den Anfängen der Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel

Innerhalb der TCS-Sektion beider Basel besteht seit dem 13.6.1995 eine Motorradgruppe. Sie versteht sich als Vertreterin der Interessen der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. Wie kam es so weit?
1995 war die Zeit des Booms der motorisierten Zweiräder. Jean Meyer als Sektionspräsident, Fritz Simon als Direktor der Sektion und Carlo Bischofberger als Vertreter der technischen Kommission fanden, die Zeit sei gekommen, eine Untersektion Motorradgruppe zu gründen.

Dazu wurde in der TCS-Revue ein Artikel gebracht mit dem Inhalt, wer an einer Motorradgruppe interessiert sei, solle sich bei der Sektion melden.

In einer zweiten Runde wurden die "Freiwilligen" angeschrieben, ob sie im Vorstand mitwirken möchten. Die Referenzen des Personenkreises, der sich für Vorstandsarbeit gemeldet hatte, wurde überprüft. Alle in Frage kommenden Personen (mit reiner Weste) wurden zu einer Sitzung geladen und der Vorstand formierte sich selbst. Eine Gründungsversammlung wurde einberufen und die Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel begann zu leben.

Dazu ein Bericht der Oberbaselbieter Zeitung "Volksstimme" vom 27. Juli 1995:

TCS beider Basel hat Motorradgruppe gegründet
TCS-Direktor Fritz Simon konnte endlich einen lange gehegten Wunsch des Sektionsvorstandes erfüllen. Vor 88 Töff-Fahrerinnen und Töff-Fahrern eröffnete er die Gründungsversammlung der Motorradgruppe der TCS-Sektion beider Basel. Als besondere Gäste durfte er Fred Eichenberger, Präsident des Schweizerischen Motorradfahrlehrerverbandes, und Toni Thüring, Vizepräsident der TCS-Sektion, begrüssen.
Für Fritz Simon ist die Entstehung der Motorradgruppe eine logische Konsequenz der steigenden Zahl motorradfahrender Verkehrsteilnehmer in der heutigen Zeit. Er betonte, wie wichtig es sei, das Verständnis unter den verschiedenen Strassenbenützern zu fördern. Dazu gehöre insbesondere auch die gute Be-treuung und Weiterbildung.
Zum Präsidenten und Vizepräsidenten wurden Peter Bürgisser aus Kaiseraugst und Emil Salathé (Motorradfahrlehrer) aus Münchenstein gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind die Herren Markus Dürrenberger, Hanspeter Beerli und Barny Weichelt sowie Carlo Bischofberger.
Innerhalb des TCS versteht sich die Motorradgruppe als Vertreterin der Interessen der MotorradfahrerInnen. Sie pflegt die gemeinsame Freude am Motorradfahren, veranstaltet gemeinsame Ausfahrten und fördert die theoretische und praktische Weiterbildung.
Die Gründungsversammlung durfte herzliche Grüsse vom Sektionsvorstand, überbracht vom Vizepräsidenten Toni Thüring, entgegennehmen.
Fred Eichenberger hielt anschliessend ein interessantes Referat über die Entwicklung des Motorradfahrens und beantwortete aktuelle Fragen zum Strassenverkehr.

Der momentane Mitgliederstand setzt sich aus 115 Aktivmitgliedern und 10 Passivmitgliedern zusammen.
Peter Bürgisser führte die Motorradgruppe in den ersten 13 Jahren und prägte deren Aktivitäten massgeblich. 2008 übergab er die Leitung an Markus Dürrenberger und wurde der erste Ehrenpräsident der Motorradgruppe. 2009 schied Carlo Bischofberger, Delegierter der TCS-Sektion beider Basel, aus dem Vorstand aus. Dies, weil Reformen in der Organisation der TCS-Sektion stattgefunden haben. Er wurde seiner Verdienste wegen zum Ehrenmitglied befördert.

Nun bleibt im Vorstand aus der Gründungszeit nur noch der aktuelle Präsident übrig. Er hat in den 14 vergangenen Jahren alle Funktionen im Vorstand schon ausgeübt. Obwohl er laut Unterlagen aus der Gründungszeit sich in allen Ämtern des Vorstands sah, ausgenommen Kassier, war er vor der Präsidentschaft langjähriger Kassier der Motorradgruppe.

Kapo Baselland mit Tipps zu Beginn der Töffsaison



Mit der schönen und wärmeren Witterung und den langen Abenden beginnt dieser Tage auch im Kanton Basel-Landschaft die diesjährige Motorrad-Saison.

Doch die Faszination auf zwei Rädern hat ihre Gefahren: Gemessen an der Kilometerleistung ist das Unfallrisiko für Motorradlenker achtmal größer als für Autofahrer. Damit die Zweiradfahrer ihr Hobby in den kommenden Monaten unfallfrei und mit Freude genießen können, ruft die Polizei Basel-Landschaft folgende Sicherheits- und Verhaltensmaßnahmen in Erinnerung:

  • Überprüfen Sie besonders nach einer längeren Standzeit die Verkehrstauglichkeit Ihres Fahrzeuges. Kontrollieren Sie das Reifenprofil, den Reifendruck, die Bremsen und die Beleuchtung.


  • Motorradfahrer sind gebeten, immer mit Licht zu fahren. Dadurch wird die Erkennbarkeit und somit die Sicherheit erhöht.


  • Achten Sie auf gutes Schuhwerk, welches insbesondere die Knöchel schützt. Die Kleidung sollte zudem Schutz für Schultern, Rücken, Ellenbogen, Hüften und Knie bieten. Ideal ist auch Licht reflektierendes Material. Der Helm sollte die richtige Größ haben und nach aktuellen Normen geprüft sein.


  • Schätzen Sie Ihr Fahrkönnen richtig ein. Passen Sie ihr Tempo den Strassenverhältnissen an. Fahren Sie rücksichtsvoll und achten Sie darauf, daßSie jederzeit auf Sichtweite anhalten können. Denken Sie daran, daßSie beim Fahren zu zweit die doppelte Verantwortung übernehmen.



  • Autofahrer werden gebeten, im Strassenverkehr besonders gut auf Motorradfahrer zu achten. Zudem sollten keine Raucherwaren aus dem Fahrzeug geworfen werden. Diese gefährden die Zweiradfahrer und können zudem zu Bränden in Waldgebieten führen.


Im Sinne der Verkehrssicherheit wird die Polizei Basel-Landschaft in den kommenden Wochen und Monaten auf den diversen, bekannten Motorradstrecken wie bis anhin regelmässig Geschwindigkeits- und Technische Kontrollen durchführen.

Die Polizei Basel-Landschaft wünscht allen motorisierten Zweiradfahrerinnen und -fahrern eine unfallfreie Töff-Saison.

Mitteilung des Touren-Verantwortlichen

Tankstopp:

Bei einem organisierten Tankstopp (auch Autobahnraststätte) auf einer Tour, ist es obligatorisch, dass alle ihren Tank so weit nachfüllen, sodass es mindestens für 200 Kilometer reicht. Es ist selbstverständlich, dass jede Tour mit vollem Tank gestartet wird.

Persönlicher Notrufzettel

Viele Leute sind nach einem Unfall sehr verzweifelt und suchen Hilfe. Das geht von der sofortigen Hilfe bis zur psychologischen Betreuung und Rechtsberatung nach einem Unfallereignis. Die folgenden Links und Telefonnummern können dir möglicherweise weiterhelfen.

Medizinische Soforthilfe:

  • NOTRUF CH 144
  • TOX-ZENTRUM CH 145
  • EURONOTRUF 112


www.rega.ch
CH 1414
INT. +41 333 333 333
ops@rega.ch

Bei Hirnschlag und Herznotfall:

http://www.swissheart.ch/
NOTRUF CH 144
info@swissheart.ch

Hilfestelle nach Unfall:

www.roadcross.ch
+41 (0)44 737 48 29
info@roadcross.ch

Opferhilfestellen nach Straftaten, Betrug und Mobbing:

www.opferhilfe-schweiz.ch

www.weisser-ring.ch
+41 (0)44 422 65 62
info@weisser-ring.ch


Du kannst dir den Notrufzettel auch
PDF-Datei herunterladen. Das A4-Format stellt technisch kein Problem dar, weil sich die Drucker, mit Eigenschaften, Seite einrichten, Seitenlayout auf 2 Seiten pro Blatt einstellen lassen. Das ausgedruckte Format ist dann A5 und passt in jede Ausweistasche.

Mitteilungen des Tourenleiters

Anmeldefrist:
Ich bitte euch, die Anmeldefristen einzuhalten, denn sie machen durchaus Sinn! Bei Ausfahrten oder Veranstaltungen muss die Teilnehmerzahl dem jeweilige Restaurant oder Café frühzeitig bekannt gegeben werden. Also liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wäre Euch Dankbar, wenn Ihr in Zukunft die Anmeldefristen einhalten würdet.

Anmeldungen über die Web-Seite:
Es gab wieder Probleme bei der elektronischen Anmeldung. Bitte folgende Vorgehensweise beachten:
Zuerst Veranstaltung anklicken, dann aus der Veranstaltung heraus das Anmeldeformular benützen!

Touren-Berichte

Wir freuen uns über eure Mitwirkung. Möchte jemand einen Tour- oder Veranstaltungsbericht verfassen, so wird er gebeten, dies im WORD-Format zu schreiben (nicht als PDF speichern), und den Bericht anschliessend dem Präsidenten markus.duerrenberger@tcs-motorradgruppe.ch zu senden.


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Wichtig:
Die Preise gelten ausschliesslich nur für Mitglieder der TCS-Motorradgruppe. Euromaster
Kann deinen Anspruch mittels amtlichem Ausweis und der Mitliederliste überprüfen.

Monatshöck


Die Daten des Monats-Höcks der TCS-Motorradgruppe sind aus dem Jahresprogramm zu entnehmen.

Bitte folgende Handy-Nummer abspeichern:


079 855 30 05

Diese Nummer gilt für Anmeldungen und Bandansagen ob die Veranstaltung stattfindet. Ebenso, ist der entsprechende Tourenleiter am Veranstaltungstag über diese Nummer erreichbar!

Die IG-Motorrad tut was für uns

Die IG Motorrad tut was für uns. Eine Mitgliedschaft bei der IG Motorrad ist interessant....
 

  • weil deine Anliegen als Motorradfahrer Gehör erhalten!
  • weil du regelmässig über das Geschehen an der Gesetzes- und Verordnungsfront informiert werden möchtest!
  • weil du weiterhin Spass am Töfffahren haben willst!


Die IG Motorrad ist eine als Verein organisierte Interessenvertretung von und für Motorradfahrer/innen. Sie ist politischund kommerziell unabhängig und wahrt die berechtigten Interessen der Motorradfahrer/innen gegenüber Politik und Verwaltung.

Die IG Motorrad hat sich zum Ziel gesetzt, unsinnige und kontraproduktive Projekte und Massnahmen im Rahmen der Verkehrspolitik zu bekämpfen und sich gegen die Diskriminierung von Motorradfahrern einzusetzen.

Die IG Motorrad schlägt geeignete Massnahmen vor, um die Sicherheit von motorisierten Zweiradfahrern zu erhöhen und setzt sich für die Durchsetzung dieser Massnahmen mit geeigneten Mitteln ein.

Die IG Motorrad ist seit dem 8. Februar 2003 Mitglied der Federation of European Motorcyclists Associations (FEMA), die die Interessen der Motorradfahrenden aus inzwischen 21 Staaten vertritt und bei der EU, der OECD und der UNO Beraterstatus hat.

Die bisherigen Erfolge beweisen: die IG Motorrad ist ein Engagement, das sich lohnt.
 
Mehr Infos bekommst du hier:
IG-Motorrad

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