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Motorradferienwoche vom 16. Mai bis 25. Mai 2008 auf Sardinien
Ich hatte die Idee, dass einige Teilnemer/innen über einen für sie speziellen Tag einen persönlichen Bericht schreiben können und so ein Wochenbericht entstehen würde. Leider gab es für den Bericht wenig Begeisterung, er kam aber schlussendlich doch zustande.
Felix Küry
Freitag Anfahrt: Pratteln -
"Jeder Motorradfahrer sollte in seinem Leben eine bestimmte Anzahl von Kilometern im Regen fahren. Wir haben das in mehreren Gruppen von Mailand bis kurz vor Genua gemacht. Auch Nebelfahrten ab Genua haben wir abgehakt. Den Hafen haben wir gut gefunden. So langsam haben ja auch ein paar von uns Erfahrung darin :-
Ursula Meier
Samstag
Gespannt erblicken wir frühmorgens vom feuchten Hauptdeck aus die ersten Umrisse des kleinen Hafens Porto Torres. Nach sanftem Andocken werden unsere 21 Motorräder von fahrhungrigen Piloten/innen vorsichtig aus dem 4-
Susi + Ernst Hangartner
Sonntag
Bei schönem Wetter starten wir die 1. Tour (Mandas -
Silvia + Bruno Schefer
Montag
Die für heute geplante grosse Tour musste wegen Regens abgesagt werden. Dessen
ungeachtet hatte ausser René und mir niemand Lust auszuschlafen. Um 8.30 Uhr befand sich nämlich schon niemand mehr im Frühstücksraum.
In aller Eile fand ich noch Anschluss an eine Gruppe mit der wir uns daran machten, die
Einkaufsläden des Dorfes zu erkunden. Unser Spaziergang führte uns zum Schluss in den
Hafen zu den mächtig motorisierten Schlauchbooten. Vor dem Hafencafé genossen wir unsere Cappuccinos (Fredy seine Bierchen). Ständig beobachteten wir die Wetterent-
Nach einem Abstecher in die Boutique gegenüber des Hotels, gefolgt von einer kurzen Siesta, war schon wieder das Bierchen an der Bar angesagt und danach ab zum Nachtessen (leider hatte ich wieder vergessen aufzuschreiben was ich tags zuvor bestellt hatte). Den Ausklang des Tages machte natürlich der obligate Schlummertrunk in Hopfenform.
Bruno Eltschinger.
Dienstag
Nach dem verregneten Montag geht es am Dienstag auf die Tour Nr. 7 Villasimius Richtung Süden. Trotz verhangenem Himmel und leichtem Regen zuckte es im Handgelenk; der Drang zum Biken ist grösser als das Warten auf den Sonnenschein. Endlich können wir die kurvenreiche Route unter die Räder nehmen. Auf der Tour fahren wir plötzlich durch dichten Neben, uns kommt es vor, als seien wir auf einer anderen Insel. In einem grösseren Dorf geniessen wir den ersten Kaffeestopp und lassen uns im "Market" Pannini's mit Schinken und Käse füllen. Es geht weiter Richtung Süden, von weitem können wir das Meer und Sonnenschein erblicken. Einfach herrlich. Direkt am Meer verschlingen wir unsere Brote und geniessen dabei das Meer, die Sonne und die Wärme. Leider rückt die Zeit viel zu schnell, wir fahren weiter der Küste entlang, zurück Richtung Santa Maria Navarrese. Ein weiterer Kaffeehalt darf natürlich nicht fehlen, sowie das Thema: Regenkombi aus, oder doch an!? Gegen 17.00 Uhr erreichen wir das Hotel und freuen uns auf das gute Nachtessen.
Erika + Peter Uhri
Mittwoch Fäkalien-
Wie jeden Morgen wird die Tour nach der Wetterlage ausgesucht. Aus diesem Grund war Tour 1 in Kombination mit Tour 2 angesagt. Nach anfänglichem Sonnenschein verdunkelte sich bald der Himmel und es war wieder mit Regen zu rechnen. Als wir über 2 Pässe Richtung Fonnie fuhren war die schmale Strasse mit tierischen Ausscheidungen bepflastert (Kühe, Geissen, Schafe), was uns zu diesem Titel führte. Trotzdem war die Landschaft traumhaft schön. Nach diesem Abschnitt war die Waschstrasse angesagt. Der Himmel öffnete seine Schleusen, was aber auch nicht viel nützte. Trotzdem wieder ein toller Tag. Max Favre +
Roland Madöri
Donnerstag
Abfahrt in St. Navarrese bei endlich sonnenblauen Himmel Richtung Norden, über bewaldete Berge bis zum Picknickplatz. Lustiges Picknick mit sehr guten Sandwiches. Auf der Rückfahrt begegneten uns Wildpferde, Wildschweine mit ihren Jungen und Rinder sowie Schafherden, die immer wieder unsere Fahrbahn kreuzten. Landschaft und Natur sowie die Strassen sind einfach fantastisch. Müde und hungrig zuhause angekommen freuten wir uns auf ein feines Nachtessen.
Dieter Soder
Freitag
Auch der Freitag war ein Tag mit perfektem Wetter. Also noch geniessen so lange es geht. Vor allem wollten wir unbedingt das Orgasmus Valley nochmals fahren. Das ist der sardinische Höhepunkt schlechthin! Wir fuhren die Tour 3 in leicht abgekürzter Version und kamen sogar in den Genuss die sardinische Dampfbahn zu sehen. Nach guten 200km blieb am späteren Nachmittag noch Zeit zum Gelati-
Die Strassen auf Sardinien sind eben in jeder Hinsicht sehr aufreibend!
Andi Fischer
Samstag
Heute Samstag heisst es wieder Abschied nehmen von der Insel Sardinien und dem Städtchen St. Maria Navarrese. Check-
Roland Madöri
Sonntag
Nach dem Frühstück auf dem Schiff begaben wir uns zu den Motorrädern im Unterdeck. Jeder entzurrte und bepackte seine Maschine. Da bis zur Ausschiffung noch Zeit blieb, verabschiedeten wir uns gleich hier. Einige fuhren in Gruppen nach Hause, ein paar wenige alleine. Schade, dass diese Ferien schon vorbei sind. Leider spielte das Wetter nicht immer mit, was wir natürlich erwartet hatten, schliesslich sind wir die letzten Jahre diesbezüglich verwöhnt worden.
Felix Küry