September-Tour 2009 - TCS-Motorradgruppe

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September-Tour vom Sonntag, 20. September 2009


Als Basler im Züri-Oberland

Noch selten habe ich einen Entschluss, dass eine Tour bei Regengüssen durchgeführt werden soll mit solcher Skepsis aufgenommen, wie den vom Sonntag. Samstag hat es bereits geregnet, Sonntag morgen immer noch und doch haben wir unsere Motorräder gesattelt und sind zu Bruno und Silvia - unseren beiden immer optimistischen - Tourenleitern aufgebrochen. Bereits auf der Autobahn der erste Regenguss, meine Laune sank ein wenig mehr. Aber schon bei der Begrüssung und den erwartungsvollen Gesichtern der anderen Teilnehmer wurde mir wieder warm (vor allem auch um's Herz).
Nach einer kurzen Höflichkeitsnachwartezeit ging's los auf der Autobahn bis Eiken und dann am Rhein entlang Richtung Winterthur. Ab der Nebenstrasse wiederum im Regen. Aber dafür kann man anhalten und die Regenklamotten anziehen. Natürlich musste wie immer bei soviel Regen auch gleich noch eine Männerpinkelpause eingeschoben werden. Wie könnte es auch anders sein :. Der Regenguss hat zwar die Strasse nass gemacht und die Sicht verschlechtert, aber beim Kaffeehalt war weder Regen noch sonst was zu sehen. Draussen haben wir Gipfeli, Nussgipfel, Kaffi und Ovi bei bester Laune genossen und sind wie Stars fotografiert worden.
Unsere Tourenleiter haben wohl noch ihre alten Beziehungen spielen lassen, denn mehr oder weniger am Zürcher-Gebiet haben wir keinen Regentropen mehr gesehen. Im Gegenteil, das Züri-Oberland zeigte sich auf den kleinen Nebenstrassen in den schönsten Farben mit den schönsten Kurven und ganz vielen netten ZH-Autofahrern, die uns trotz den Haifisch-Zähnen am Boden einfach den Vortritt liessen. Ehrlich! Diverse haben angehalten und uns als Gruppe gemeinsam aus dem "Kein Vortritt" auf die Strasse gelassen. Richtig Werbung für Zürcher Gebiet. Vorbei an der alten Heimat konnten wir Strässchen geniessen, die wir alleine wohl nie gefunden hätten. Obwohl praktisch keine freie Fahrt möglich war, fuhren wir alle zügig und keiner hat abreissen lassen. Auch wenn am Morgen die Strassen im Wald mit den Blättern noch recht heikel waren. Wir haben uns Zeit gelassen, Zeit genommen und bekommen. Das Tempo war ideal!
Beim Mittagessen mit thurgauer Dialekt haben wir schon viel Sonne getankt und so ging es weiter bis zum z'Vieri-Halt mit Blick auf den Flughafen. Dort verabschiedeten sich ein paar von uns, die Mehrheit aber ist weiter gefahren und konnte noch ein paar versteckte Strassen ohne Autobahn bestaunen.

Es war eine tolle Tour durch ein Bijoux, anders kann man das Züri-Oberland nach diesen Stunden wirklich nicht mehr nennen.

Danke, Silvia und Bruno, dass ihr uns eure alte Heimat so schön und liebevoll gezeigt habt. Der Ausblick auf die Seen hat mir die Sprache verschlagen!

Bis zur nächsten Tour, eure Ex-Sozia Ursi

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Fotos von Max Favre
Last update: 08.10.2017
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