Septembertour 2017 - TCS-Motorradgruppe

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Fotos - Berichte > 2017
Der Sonne entgegen – Septembertour 2017


Alte Gewohnheiten wird man schwer los. Das ist so, und sogar wissenschaftlich erwiesen. Das Gehirn will nicht denken, also macht es vieles automatisch. Zum Beispiel will es sich in Kaiseraugst am Feuerwehrmagazin treffen. Nicht wie geschrieben an der Coop Tankstelle einen Kreisel weiter. Das ist einfach so. 20 Jahre sind schwer zum umerziehen. Ich konnte zum Glück einfach Olivier hinterher fahren, ansonsten hätte mich mein Töff sicher aus Gewohnheit zum Feuerwehrmagazin geführt. Wichtig ist nur, dass es auch unser Präsi noch vor der Abfahrtszeit 8.45 Uhr an die Coop Tankstelle geschafft hat. Nach einer Fahr-Durststrecke freute ich mich richtig darauf, wieder einmal selber eine Tour fahren zu können. Andi M. ist voraus gefahren, hat uns durch’s Aargau über das Staffelegg (den Staffelegg-Pass, oder Pässchen?) geführt und so kurz vor 10 sind wir dann im Restaurant Sternen angekommen zum Kaffee und Gipfeli-Pause machen. Die Fahrt dahin war herrlich, durch aufreissenden Nebel konnte man hier und da schon erahnen, dass es einen sonnigen Tag geben würde. Weiter ging die Fahrt mit einem wunderschönen Blick oben ab Eiken auf den Sempachersee, via Sempach, über den Glaubenbergpass und knapp hinter der Passhöhe hatten wir dann den Mittagshalt. Ich bin ja sonst nicht so, aber die lange Wartezeit beim vorbestellten Mittagessen hat mich doch etwas gewundert. Aber sei es, wie es ist, das Essen war sehr gut und es hat sich rentiert auch noch auf den Kaiserschmarrn zu warten. Draussen zogen Wolken dunkel und weiss gleissend vorbei, wir blieben trocken. Auf der Fahrt hinunter kamen wir dann doch auf nasse Strassen und die Frage war: Nebel oder Regen? Den Glaubenbühlenpass nahmen wir natürlich auch noch mit, wenn wir schon in der Gegend waren. Und auf dem berühmt-berüchtigten Schallenberg gab es noch die Abschiedspause. Die Meisten fuhren dann Andi F. hinterher, über’s Emmental, alles hinten Richtung Delémont oder Basel nach Hause. Den Stau auf der Berner Autobahn konnten wir nur belächeln. Nach glücklichen 300 und etwas Kilometern waren ich, mein schmerzender Hintern und «meine Kleine» zufrieden wieder zu Hause und träumten dann noch ein wenig von dieser schönen, sonnigen, raserfreien Tour.


Allzeit gute Fahrt, eure Ex-Sozia Ursi

Fotos von Christoph Feulner
Last update: 08.10.2017
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü