Septembertour vom 22.9.2019 - TCS-Motorradgruppe

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Septembertour 2019
«Ein Auge auf die grösste Fahne der Schweiz werfen ...»

... das war das verlockende Versprechen in der Ausschreibung zur Septembertour 2019! Schon nur deshalb würde sich eine Teilnahme an der gemeinsamen Fahrt zur Schwägalp sicher lohnen, dachte der Schreiber. Doch, oh Schreck, er fuhr zwar an unzähligen Wahlplakaten mit kleineren oder grösseren Schweizerkreuzen vorbei, aber eine besonders grosse Schweizerfahne erspähte er nicht. Das muss wohl an den paar Bierchen am Vorabend gelegen haben! Dafür gab es zwei unerwartete Überraschungen – eine ganz am Anfang und eine ganz zum Schluss der Tour. Doch nun schön der Reihe nach!

Nach der Präsenzkontrolle führte Tourenguide Andi um Punkt acht Uhr 14 Motoräder gerade in den Kreisel bei der Coop Tankstelle in Kaiseraugst, als ein Fahrer, der auf einer unübersehbaren, leuchtend blauen Harley von Basel heran gebraust kam, die Gruppe freundlich durchwinkte und ihr dann folgte. Irgendwann überholte er die fünf hintersten Maschinen und hielt dann diese Position anderthalb Stunden lang unbeirrt bei. Manch eine(r) wunderte sich über den Zufall, dass dieser Fahrer die genau gleiche Route wie wir zu haben schien. Beim Znünihalt in der Chämihütte bei Uttwil am Bodensee stellte sich dann heraus, der er zu uns gehörte und sich einfach um haargenau die richtige Dauer verspätet hatte, so dass er sich eben noch inkognito anschliessen konnte!

Mit schliesslich 15 Töffs fuhren wir also dem Rhein entlang nach Schaffhausen und dann eine Weile dem Bodensee folgend auf die Schwägalp. Zu Beginn war der Himmel etwas wolkenverhangen. Im Lauf des Tages wurde es aber immer klarer und wärmer. Spannend zu fahren waren vor allem die Kurven hinauf zum Gasthaus Passhöhe, welches Andi für unsere Mittagspause ausgesucht hatte. Das Warten auf das gute Essen wurde verkürzt durch anregende Benzingespräche und das Bestaunen der vier unterschiedlichen Tischsets mit Comics, welche die Säntisregion in den vier Jahreszeiten karikieren.

Gut gestärkt folgten wir unserem zuverlässigen Andi dann weiter über Wattwil, Lachen und Einsiedeln zum Zvierihalt, dem Restaurant Spreuermühle in Hirzel. Für den Schlussknaller war dann aber wieder die unübersehbare, leuchtend blaue Harley verantwortlich! Während im lauschigen Garten der Spreuermühle alle noch ihren Most, ihr alkoholfreies Bier, ihr Mineralwasser oder Kaffee schlürften, an ihrem Erdbeercornet schleckten und Andi für die super organisierte Tour dankten, riss uns die schrille Alarmanlage der Maschine aus Milwaukee urplötzlich aus der wohligen Atmosphäre. Erschreckt machten sich alle aus dem Staub und erreichten so wohl noch vor dem einsetzenden Regen ihr Zuhause.

Peter K.

Last update:12.11.2019
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