Sommerferien-Tour 2014 - TCS-Motorradgruppe

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Sommerferien-Tour vom Freitag, 11. Juli, bis Sonntag, 13. Juli 2014


Verdacht auf heimliche NSA Methoden in Anwendung
Man fragt sich schon, wie es Catherine geschafft hat, den um 7.45 Uhr am regnerischen Freitag, den 11. Juli, vor dem Feuerwehrmagazin Liebrüti Versammelten ohne grossen Widerspruch eine Herbststimmung als Sommerferientour zu verkaufen – es gibt fast nur eine Erklärung: suggestive Hirnwäsche aus dem Repertoire der Geheimdienste NSA.
Pünktlich um 8 Uhr startete die vom Sommer träumende Motorradgruppe. Drei Maschinen waren mit Sozias besetzt, die anderen 10 Fahrer konnten sich’s, für die kommenden knapp 300 km, auf der ganzen Sattellänge bequem machen. Wir durften Marcel als Neumitglied zu seinem ersten TCS- Motorradgruppen-Event begrüssen – er wollte sich ein Bild machen, wie es so in der Gruppe zu reisen ist. Den 400ccm-Roller von Julius haben wir, wie auch Felix mit seiner neuen 4-Zylinder-Maschine (seine erste Ausfahrt) meist ohne grosse Mühe in unseren Töffwurm integriert und sind so, wie im Roadbook vorgesehen,  via Schluchsee – Blumberg – Beuron zum Rest. «Neumühle» bei Hausen im Donautal aufgebrochen. Das zu Beginn neblige und nieselige Wetter hat sich bis zur Znünipause am Südende des Schluchsees in Seebrugg gut gehalten und es wagten sich sogar streckenweise vereinzelte Sonnenstrahlen in den Schwarzwald.
Catherine hat im Restaurant «GLEIS 6» den Kaffee-Stopp angemeldet – der Wirt servierte dann überraschend Gipfeli, Confi und Butter – es liess sich keiner der Truppe lumpen und mit vollgeschlagener Wampe und einem gluschtigen Auge auf die riesigen Torten in der Kühlvitrine fuhren wir dann Richtung Bonndorf los. Ab und an sorgte das GPS für überraschende 180-Grad-Wenden und so konnte Catherine auch immer wieder kontrollieren, ob der hintere Teil des Reisetrosses auch noch anwesend war .
Nach einer eher mühsamen Stadtdurchfahrt in Tuttlingen steuerten wir über trockene Strassen Richtung Beuron und Hausen im Tal zum Restaurant «Neumühle», wo wir bereits von Lydia und Franz (reisten mit dem Auto) erwartet wurden.
Nach einem guten Mittagessen und der administrativen Regelung «wer mit wem, in welchem Zimmer», liess Catherine wieder aufsitzen. Bei zunehmend schönerem und wärmerem Wetter startete der Töfftross zur Nachmittagsetappe mit Ziel Altenstadt, südlich von Ulm. Der geplante Zvieri-Halt im Restaurant «Pulverfass» löste sich buchstäblich in Rauch auf, da das Restaurant wohl im Internet aber nicht mehr in Realität vorhanden war – Korrektur: stillgelegt war.
Am frühen Abend empfing uns dann der Wirt des Landgasthofs Fischer in Altenstadt höchst persönlich auf seinem grossen Parkplatz. Wie es uns in vielen Ausfahrten schon eingetrichtert wurde, versuchten wir eine der Reiseleitung genehme Park-Ordnung zu finden. Da ja die Zimmerverteilung bereits geregelt war, verschwanden alle in ihren Unterkünften – zum stylen fürs Bier um 18 Uhr. Am langen Tisch genossen wir dann einen feinen, vom Chef persönlich gekochten Znacht. Auch Fotos durften nicht fehlen und hier, einmal im Detail beschrieben, was dann die nächsten zwei Tage bei allen Gruppenfotos ablief:  Ursis Spruch: «Alle die den Fotoapparat sehen, werden auch auf dem Foto erscheinen». Der geschätzte Leser möge doch bei den eingefügten Bildern kontrollieren, ob dies auch immer der Fall war.
Die einen verbrachten den restlichen Abend in einer Bar um die Ecke, andere «wanderten» noch durchs Dorf und wieder andere waren platt und gingen ins Bett. Catherine sammelte nebenbei noch einige Geocatching-Punkte und konnte so dann auch zufrieden einschlafen.

Den zweiten Tag könnte man unter das Motto stellen: Die Suche nach Kurven und Schutzunterständen.
Um 9.30 Uhr war Start zur Tagestour in die weitere Umgebung von Altenstadt. Bis auf unser Neumitglied Marcel sind alle mitgefahren. Marcel wollte sich etwas Kultur reinziehen und hat sich entsprechend eine Tour herausgesucht.
Zügig startete die Gruppe und im hinteren Teil waren wir von Anbeginn an bemüht, Felix mit seiner neuen Maschine auf Reisetempo und kleinem Abstand zum Vordermann zu halten – vergebliche Mühe. Wir durchquerten Teile der Alb und genehmigten uns eine ad hoc organisierte Kaffeepause in Lontal (vorgesehenes Kaffee erst um 11 Uhr offen – da war doch was mit Internet und Google Earth??) Weiter ging es via Heidenheim zur nördlichen Steige der Alb, wo wir bei Amstetten in der «Straub Mühle» zum Mittagessen erwartet wurden. Natürlich wurden wir auf der Hinfahrt noch von einem Gewitter überrascht und haben im geordneten Haufen nach Unterständen Ausschau gehalten.
Das durchzogene Wetter zeigte sich nach dem Mittagessen hinterlistig sonnig und so fuhren wir frohen Mutes ohne Regenkombi weiter – aber nicht weit und es goss wieder in Strömen, sodass erneut im ungeordneten Haufen auf einem Wanderparkplatz ein Unterstand gesucht wurde. 10 Personen unter dem kleinen Vordach einer Anzeigewand mit Wanderkarten. Catherine hat dann die Route eingekürzt und wir sind direkt nach Blaubeuren zum «Blautopf» gefahren, um eine kleine Besichtigungspause zu machen. Es gab auch welche die Tomatensuppe zum Zvieri brauchten. Anschliessend zogen wir in direktem Kurs Richtung «zu Hause» wo uns im «Landgasthof Fischer» wiederum eine feine Küche erwartete. Das WM-Halbfinal war Pflichtprogramm in der Bar um die Ecke – der Schreiberling war auch dort und weiss deshalb nicht, was der Rest gemacht hat.
Am Sonntagmorgen hiess es dann, nach feinem Frühstück, Koffer packen und Aufbruch Richtung Basel. Die Temperatur war eher kühl. Die zu früh geplante Kaffeepause in Bad Waldsee wurde gestrichen – stattdessen Pullover angezogen.
Um 11.30 Uhr erreichten wir bereits den Mittagstisch. In einem schönen Biergarten des «Adlers» in Billafingen wollten wir uns zu Speis und Trank niederlassen – doch das Wetter und der Wind zwangen uns in den, bereits fürs heutige WM Endspiel vorbereiteten, Saal zu wechseln. Zusammen mit Franz und Lydia, welche wiederum mit dem Auto mitgereist waren, stärkten wir uns für den Endspurt.
Via Stockach – Watterdingen – Fützen schlängelten wir uns nach Stühlingen, um im «Zapfhahn» die letzte gemeinsame Rast zu machen und den zunehmend sonnigeren Nachmittag zu geniessen. Auf dem grossen Parkplatz hinter dem «Zapfhahn» verabschiedeten wir uns dann voneinander. Die einen fuhren auf direktem Weg Richtung Basel, der Grossteil der Truppe folgte aber weiterhin Cathy. Da das Kurvenfahren im Ulmer Umland etwas zu kurz kam, hat sich der Schreiberling etwas später auch abgesetzt um, mit dem GPS Modus «kurvenreiche Strecke», noch gut 1¾ Stunden durch den Südschwarzwald zu schwänzeln.
Herzlichen Dank an Catherine für die tolle Planung und Organisation – und allen Beteiligten für die schönen und erholsamen Stunden.


Markus Güdel


GPS-Daten und Roadbook zum Herunterladen:
Roadbook - Hinfahrt (GPX-Datei)  -  Tagestour (GPX-Date
Rückfahrt (GPX-Datei)




Fotos von Ursi Meier
Fotos von Silvia Landgraf (Wirtin vom Landgasthof Fischer)
Last update: 08.10.2017
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