Sommerferientour 2011 - TCS-Motorradgruppe

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Sommerferientour ins Lechtal vom 15. - 17. Juli 2011


Nach 4 Jahren Pause ging die Sommerferientour vom 15. bis 17. Juli 2011  wieder mal ins Lechtal nach Ehenbichl ins Hotel Maximilian zu Gabi und ihrem Team.

GPS-Daten und Roadbook zum Herunterladen:

Anfahrt Lechtal.gdb
, Anfahrt Lechtal.gpx, Anfahrt Lechtal.pdf, Anfahrt Lechtal.doc

Tour Linderhof.gdb
, Tour Linderhof.gpx, Tour Linderhof.pdf,  Tour Linderhof.doc

Heimfahrt Lechtal.gdb
, Heimfahrt Lechtal.gpx, Heimfahrt Lechtal.pdf, Heimfahrt Lechtal.doc

Tourenleitung:
Markus Dürrenberger und Max Favre

Bericht von Ursi und Yvette


Sommerferien-Tour - Das Lechtal hat uns wieder.

Wer weiss schon, was einen auf einer Reise erwartet? Vor allem aber am Ende jener Reise? WIR! Denn unser Ziel, das Hotel Maximilian
in Ehenbichl bei Reutte in Tirol war uns schon längst gut bekannt. Und offen gestanden, nach 4 Jahren Pause hat es auch gefehlt. Die Gastfreundschaft und das warme Willkommen durch Gabi. Aber soweit sind wir ja noch nicht.

Am Freitag 15. Juli trafen wir uns auf dem Parkplatz Pratteln, ziemlich untypisch für eine Tour. Wir fuhren dann so lange wie möglich dem Rhein entlang - mit Kaffee- und Gipfelipause in Kaiserstuhl - und sind in Au noch immer bei Sonnenschein nochmals tanken gegangen. Für mich war es eine richtige Nostalgie-Tour: Bin ich doch wieder einmal als Sozia mitgefahren und hab's so richtig genossen! Durch Dornbirn immer dem vordersten Motorrad nach (also Max) sind wir bis auf den Hochtannbergpass gefahren, wo wir unser vorbestelltes Mittagessen genossen. Es hat durchaus Vorteile, schon vorbestellt zu haben. Noch besser ist, wenn die Liste auch aufliegt und man nochmals gucken kann, was man denn da Leckeres bestellt hat. Alle haben bekommen, was sie wollten und mit vollen Bäuchen und zufriedenem Grinsen nahmen wir die letzten ca. 80 Kilometer bis zum Hotel Maximilian in freier Fahrt bis Weissenbach unter die Räder. In bester TCS-Manier fuhren wir dann vor dem Hotel vor, parkierten und checkten ein. Wie gesagt: Für alle Wiederholungstäter ein "Heimkommen", für alle Neulinge ein schönes Ankommen. Um 18 Uhr fanden sich alle zum Apéro draussen ein und spätestens jetzt konnten wir unseren Ehrenpräsidenten Peter mit seiner (nicht minder ehrenwerten) Ursi begrüssen. Sie haben ihren Urlaub extra so gelegt, dass sie uns treffen konnten. Natürlich hatten wir's im neu umgebauten Restaurant bei à la carte gemütlich und lustig und der Schlummerbecher an der Bar rundete den Abend harmonisch ab.

Samstag: Heute haben wir "nur" so ca.180 Kilometer vor uns. Dafür aber ein top Besichtigungsprogramm. Wunderschönen Strässchen entlang nach Deutschland bis zum Schloss Linderhof
, dem Wohnsitz von König Ludwig dem II. von Bayern (1845-1886). Schon beim Einfahren wurden wir angenehm überrascht: Der Parkeinweiser hat uns angeboten, wir sollten doch die Helme und Jacken in sein Häuschen legen, damit die Helme nicht runterfallen würden, wenn Leute von den Bussen schauen kommen. Gerne nahmen wir dieses Angebot an und zack, war das Häuschen auch schon voll und wir waren auf dem Weg zum Eingang. Den Eintritt inklusive der Besichtigung der Grotte übernahm der Club. VIELEN DANK! In der deutschen Führung wurden wir durch das Herrenhaus und die verschiedenen Räume geführt und bekamen einen kleinen Einblick in das wohl einsame Leben von Ludwig. Faszinierend fand ich persönlich den versenkbaren Tisch, der gedeckt wieder erscheinen konnte. Doch, da hätte ich diverse Ideen dazu... Und nicht nur ich. In der Grotte hatten wir mehr oder weniger eine Privatvorstellung der Spezial-Effekte, die Ludwig sich in sein Hallenbad hatte einbauen lassen. Schön! Nach diesem Erlebnis fuhren wir weiter nach Ettal mit der berühmten barocken Klosterkirche. Mittagessen stand auf dem Programm. Und wieder hat uns der Parkeinweiser einen guten Tipp gegeben: Wir sollten den Klostergarten meiden und 50 m weiter laufen. Zu Madame Plüsch..... Aha?

Bericht Lechtal 2. Teil

Von Madame Plüsch frisch gestärkt, konnten wir auf dem Weg zu den Motorrädern das Kloster Ettal
besichtigen. Die Klosterkirche ist innen nicht ganz so prunkvoll geschmückt wie Schloss Linderhof. Der Name Ludwig scheint aber auch hier zu üppiger Ausstattung zu verpflichten (das Kloster wurde von Ludwig IV. - der Bayer - in Auftrag gegeben). Nun ging's zurück nach Österreich und durchs wunderschöne Namlostal. In der Schleife über Pfronten zurück zum Hotel fand der Zvierihalt am hübsch gelegenen Haldensee statt. Kaum zurück im Hotel fing es keine Viertelstunde zu früh kräftig an zu regnen. Da sich aber die Sonne gleich wieder durchsetzen konnte, wurden wir mit einem (bzw. zwei) ebenso kräftigen Regenbogen belohnt. Der anschliessende Apéro wurde grosszügigerweise von Guido gesponsert (danke). Sein Grund (kein Witz): Wir mussten heute einmal kurz auf ihn warten. (Anm. der Autorin: Wenn jeder eine Runde ausgeben würde, auf den die anderen irgendwann mal gewartet haben, käme das Fahren zu kurz und der Motorradclub müsste besser in ImmervolleGläserClub o.ä. umbenannt werden.) Zum Nachtessen gab's den nächsten Überraschungsbesuch: Felice kann wohl einfach nicht ohne Lechtal sein und hat spontan beschlossen, uns zu besuchen. Nach einem feinen Nachtessen bekamen beim Schlummertrunk in der Bar auch die Lechtalneulinge endlich Max' berühmt-berüchtigten Einarmwitz vorgeführt.

Der Sonntagmorgen war wiederum sonnig, Regenwetter war aber angekündigt. Der Rückweg führte uns durchs Tannheimertal ein Stück über die Deutsche Alpenstrasse und die Riedbergpassstrasse. Jeder Richtungswechsel ergab wieder eine andere Sicht auf die wunderschönen Österreicher Alpen. Nachdem wir bereits beim Znüni-halt die Beizer von ihrem Frühschoppen gehetzt hatten, musste auch beim Mittagshalt für uns zuerst das Sääli freigeräumt werden. Nach dem Mittagessen im gemütlichen Restaurant hiess es dann bald die Regensachen montieren. Hier kam nun der Sozia-Vorteil für mich voll zum Tragen: Einmümmeln und es sich hinter dem Fahrer gemütlich machen. Damit es uns aber nicht zu gemütlich wurde, dafür haben die Strassenbauer gesorgt: Ein paar kräftige Flickrinnen und das ausgeschüttete Adrenalin macht den nächsten Kaffeehalt überflüssig.

Für die Einen war die Tour an der Tankstelle St. Margrethen bereits zu Ende. Die Restlichen genossen noch ein Zvieri in der Raststätte Thurau, wo dann die allgemeine Verabschiedung stattfand.

Herzlichen Dank an Max und Markus für die Tourenleitung und Organisation und an alle anderen für ihren Beitrag an eine schöne und gelungene Tour.

Ursi und Yvette

Fotos von Peter X. Bürgisser
Fotos von Bruno Eltschinger
Fotos von Claudia Glaser
Fotos von Andreas Ernst
Fotos von Ursi Meier
Fotos von Max Favre
Fotos von Guido Keller
Last update: 08.10.2017
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