Sommerferientour 2018 - TCS-Motorradgruppe

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SOMMERFERIENTOUR 2018
Bericht von Christoph Feulner

Um 8.15 Uhr am Freitag ging's in Aesch los. Vorher aber noch schnell ein paar Getränke und Sandwiches für den Lunch eingekauft und dann los mit 13 Motorräder und 16 Personen über die französische Grenze nach Hegenheim. Es folgte eine sehr gemütliche Fahrt in Richtung Mulhouse. Der Morgenverkehr in Frankreich trug einiges zu dieser gemütlichen Fahrerei bei.

Den ersten Kaffeehalt gab's dann beim Schachtelwirt in Wittenheim. Von da an ging's wortwörtlich bergauf in die Berge und auf der Route de Crêtes (D430) in schönen lang gezogen Kurven durch die Vogesen. Erster Tankstopp nach ca. 180km und die Suche nach einem Platz für die Mittagspause. In zwei Fahrgruppen haben wir uns dann schlussendlich in einem netten Park in der Nähe von Zabern gefunden und unser selbstzusammengestelltes Mittagessen verputzt.

Danach fuhren wir durch schöne Elsässer Dörfer nach "Petit Pierre". Hier genossen wir auf der Sonnenterasse des "Hotel des Vosges" unseren wohlverdienten Cappuccino etc. Jetzt nur noch 90km nach Landstuhl. Immer noch bei schönem Wetter erreichten wir unser Schlosshotel um 18.30 Uhr. Genau noch eine Stunde Zeit bevor auf der Terrasse des Hotels das Nachtessen serviert wurde.
Am Samstag teilten wir uns dann auf. Eine Gruppe mit 9 Töffs wagte eine grössere Tour mit 310km und eine kleinere Gruppe mit 4 Töffs unternahm eine kleinere Tour mit 150km. Regenklamotten anziehen oder nicht? Erstmal nicht. Bei gespenstischem Morgennebel fuhr die grosse Gruppe über schöne Landstrassen. Hier und da tauchte ein grosses Windrad im Nebel auf und verschwand wieder. Eine tolle Stimmung. Obligatorischer Kaffeehalt in Bitche wo wir nach dem üppigen Frühstück im Hotel den feinen Chocolate Eclairs, Himbeer- und Erdbeertörtchen mit viel Rahm nicht widerstehen konnten. Jetzt erstrecht gestärkt ging's in zügigem Tempo abwechselnd durch die französischen und deutschen Wälder.

Vom bevorstehenden Hunger getrieben stellten wir dann in einem Discounter, bei dem auch Schweizer Starköche einkaufen, unser Mittagessen zusammen. Mittagshalt dann beim Baumwipfelpfad Biosphärenhaus Pfälzerwald/Nordvogesen http://www.biosphaerenhaus.de/. Wir blieben aber auf dem Boden und ruhten uns für die zweite Hälfte der Fahrt aus. Regenklamotten anziehen oder nicht? Naja, die Jacke mal zuerst – der Himmel sieht dunkel aus. Ab durch die Wälder in Richtung "möglicher aber unwahrscheinlicher Regen". Pech gehabt. Um 15.00 Uhr ging's los. Wolkenbruch. Halt auf einem Waldparkplatz und die restlichen regenabhaltenden Klamotten anziehen. Jetzt also im Dauerregen weiter durch Sturzbäche und mitgeführtes Geröll. Die Tour hat sich dann ungewollt verlängert, da die direkte Strasse in Richtung Hotel an Samstagen, Sonn- und Feiertagen für Motorräder gesperrt war. Kleiner Umweg über Kaiserslautern ins Hotel nach Landstuhl. Wer jetzt noch behauptete trockene Handschuhe zu haben war ein Lügner.

Egal. Die Vorspeise und den Hauptgang konnten wir bei fast trockenem Wetter noch auf der Terrasse, geschützt durch grosse Sonnenschirme des Hotels einnehmen. Zum Dessert trafen wir uns aber im Hotel wieder ein, da wir den Wolkenbruch dem freundlichen Service-Personal doch nicht länger zumuten wollten.

Sonntag, 9.00 Uhr Abfahrt in Richtung Basel. Blauer Himmel bringt gute Laune. Was darf man auf einer Töfftour in dieser Gegend nicht verpassen? Richtig, das Johanniskreuz. Also kurzer Halt, Fototermin und dann weiter. Gellati in F-Lauterbourg und dann im Sonntagsverkehr weiter zur Bühlerhöhe, wo wir schlussendlich in einem schönen Restaurant draussen unsere Spagetti, Wurstsalat etc. einnehmen konnten.

Jetzt noch kurzer Tankstopp bei Dirk im hellblauen Overall und Mütze und dann über die Schwarzwaldhochstrasse runter nach Emmendingen. Emmendingen haben wir in zwei Gruppen, die eine trocken – die andere nass, erreicht. Ihr wisst ja: "Bei einer GS vorne und einer GS hinten, werden alle das Ziel finden."

Eine abwechslungsreiche Tour mit abgefallenem Topcase, blinkenden Ölwarnlampen, gebrochenen Frontscheibenhalterungen, 100'000km Motorradjubiläum und viel blauer Rauch bei Vollbremsungen – aber ohne Personenschaden, haben wir in Emmendingen unsere Tour beendet. Individuelle Heimreise von Emmendingen in die Schweiz.

Vielen Dank an Andi für die Organisation der Sommerferientour. Nach ca. 1'100km haben wir wieder einmal schöne und unbekannte Landschaften kennengelernt. Tolle Erinnerungen bleiben.

Euer Hinter-Team
Christoph & Bea

Last update:25.10.2018
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