Sommerferientour 2019 - TCS-Motorradgruppe

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Sommerferien-Tour 2019

3 Tage, 20 Motorräder, 25 Personen, davon 4 Frauen, die selbst gefahren sind und 5 Sozia, somit 16 Männer - um diese der Gleichberechtigung willen auch zu erwähnen - und rund 926 gefahrene Kilometer im Total. Das ist die Kurzfassung der diesjährigen Sommerferien-Tour.

Freitag, 7.45 Uhr Treffpunkt Coop-Tankstelle in Kaiseraugst. Kaiseraugst!! Ein altbekannter Treffpunkt, alte Gefühle und Gedanken kommen hoch. Schön aufgereiht stehen auch schon viele da und manch neues – oder nicht mehr ganz so neues – Gesicht steht da. Die Vorfreude ist gross, die Gegend um Reutte vielversprechend. Aber zuerst müssen wir dahin kommen. Alle 20 Motorräder in einer Gruppe, das ist eine Herausforderung…. Haben wir früher auch schon geschafft. In Bischoffszell ist tanken angesagt und Mittag. Jede/r kann individuell sich das Städtchen anschauen und was Essen gehen. Als wir dann endlich in kurvenreiche Gegenden kommen, habe ich fast vergessen, wie das geht, Kurven fahren. Wieder kommen alte Erinnerungen hoch. Früher hat man den hinten dran noch nach vorne gewunken, wenn man merkte, dass der schneller ist. Es macht Sinn, dass in der Gruppe nicht überholt werden darf. Aber von selbst nach vorne winken sollte immer noch okay sein. Nach 11 Stunden Reisezeit mit vielen verschiedenen, zum Teil schönen, Rundfahrten durch Dörfchen, erreichen wir dankbar das Hotel Diana. Ein grosser Parkplatz, schöne Zimmer, einen schönen Garten, feines Bier und ein leckeres Halb-Pensions-Essen. Die freie Zeit kann so schön sein.

Samstag, 8.30 Uhr Besammlung hinter dem Hotel. Es gibt 3 Gruppen: davon fährt eine die normale Route, eine die gleiche Route im Gegen-Uhrzeigersinn und die dritte Gruppe macht eine kleine Tour mit vielen Kurven. Ich finde das eine gute Lösung, so sind wir 2x8 Motorräder und einmal 4. Man kommt viel besser vorwärts. Ich bin in der Gegen-Uhrzeiger-Gruppe und wir haben Spass! Es ist eine wunderschöne Tour entlang von Seen, die wir trotz 10 Jahren Lechtal nicht kennen, über Strassen, die einfach ein Traum sind, und bei Wetter, das keine Wünsche offenlässt. Ausser vielleicht den nach einem Eis. Was wir uns bei Ankunft in der Nähe des Hotels auch gegönnt haben. Kurzentschlossen fahren wir noch nach Reutte in die Eisdiele und lassen uns dort noch verwöhnen. Pünktlich um 19.00 Uhr war dann Abendessen angesagt. Und währenddessen tobt draussen ein Gewitter mit Blitz, Donner, Regen und Graupelschauer. Mamma mia. Mir ist’s recht: Staub runter, die gröbsten Insektenflecke von der Scheibe ab, tiptop! Trotz 280 Tageskilomtern fühlte ich mich wesentlich entspannter als am Freitag bei Ankunft.

Sonntag, es regnet, stark. Egal um welche Zeit wir abfahren. 3 Personen auf 2 Motorrädern verabschieden sich hier schon, weil sie weiter fahren in die Ferien, 2 weitere auf einem Motorrad beschliessen den direkten Heimweg zu nehmen und für die Abfahrt auf besseres Wetter zu warten. Die restlichen nehmen den geplanten Heimweg unter die Räder. Wieder fällt mir auf, dass es sehr viel schwerer ist in einer grossen Gruppe zu fahren. Die Fahrniveau sind verschieden, was auch absolut okay ist. Im Kempten haben wir schon fast trocken, für ein paar Minuten zumindest. Wir fahren weiter bis zu einem grossen Gasthof ausserhalb von Kempten, die spontan für uns nasse Töfffahrer aufmachen. Zum Glück. Hier verabschieden sich weitere 5 Personen auf 4 Motorrädern. Wir klinken uns von der Gruppe aus und fahren mehr oder weniger direkt an den Bodensee. Die Heimfahrt ist bei uns schön, mit Sonne, einem Spritzer Regen und guter Laune.

Allzeit gute Fahrt, eure Ex-Sozia Ursi
Last update:12.08.2019
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